Wirtschaft : Aus den Unternehmen: Verfahren gegen Microsoft und mehr

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Die US-Wettbewerbsbehörde FTC hat einem Zeitungsbericht zufolge gegen den US-Softwarekonzern Microsoft ein Verfahren wegen falscher und irreführender Werbung eingeleitet. Microsoft verhandele bereits mit der FTC über einen Vergleich, berichtet das "Wall Street Journal" in seiner Online-Ausgabe unter Berufung auf mit dem Fall vertraute Anwälte. Ein Sprecher von Microsoft lehnte es bislang ab, das Verfahren zu kommentieren, hieß es. rtr

Letsbuyit macht weiter

Der angeschlagene Internet-Händler Letsbuyit.com, München, hat nach einer Finanzierungsrunde den Geschäftsbetrieb wieder aufgenommen. Die Co-Shopping-Websites in Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Schweden seien wieder eröffnet worden, hieß es am Montag. Letsbuyit will sich künftig auf die Bereiche Computer, Haushaltsgeräte sowie Telekommunikation, Sport und Freizeit konzentrieren. dpa

EM.TV denkt an Slec-Verkauf

Der Münchener Filmrechtehändler EM.TV & Merchandising AG hält einen Verkauf von Anteilen an der Formel-Eins-Holding Slec an die Autohersteller, die an der Rennsportserie beteiligt sind, für möglich. Eine Beteiligung der Formel-Eins-Konstrukteure an der Holding "würde Sinn machen", sagte ein EM.TV-Sprecher. Man führe Gespräche mit den Autoherstellern. rtr

Beate Uhse in Skandinavien

Das international aktive Erotik-Unternehmen Beate Uhse AG, Flensburg, verstärkt sein Engagement im nordeuropäischen Bereich. Beate Uhse Skandinavien AB und der Erotikfilmanbieter Maxs Filmdistribution AB, Stockholm, gründeten rückwirkend zum 1. Januar 2001 ein gemeinsames Unternehmen, an dem der Flensburger Konzern zu 25 Prozent beteiligt ist. dpa

Sega baut 300 Stellen ab

Der weltweit drittgrößte Videospielehersteller Sega will wegen des Produktionsstopps der defizitären Spielkonsole "Dreamcast" 300 Stellen abbauen. Alle betroffenen Mitarbeiter, rund 11,5 Prozent der Belegschaft, gingen in den nächsten zwei Wochen in den freiwilligen Vorruhestand, teilte der Konzern mit. Das kostet Sega 1,3 Milliarden Yen (24 Millionen Mark). dpa

Adtranz-Ergebnis ausgeglichen

Die von Daimler-Chrysler an Bombardier verkaufte Bahntechniksparte Adtranz hat im Jahr 2000 ein ausgeglichenes Ergebnis erwirtschaftet. Der Umsatz stieg um neun Prozent auf 3,9 Milliarden Euro (rund 7,6 Milliarden Mark). Der Auftragseingang hat sich im vergangenen Jahr um 24 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro erhöht. Dem Verkauf an den kanadischen Transportkonzern muss noch die EU-Kartellbehörde zustimmen. AP

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