Wirtschaft : Aus den Unternehmen: Verlust bei Solon und weitere Meldungen

weitere Meldungen

Der Berliner Solartechnik-Hersteller Solon AG hat im vergangenen Jahr den Umsatz ausgeweitet, aber mit Verlust abgeschlossen. Die Gewinnzone soll jetzt durch ein Sofortprogramm erreicht werden. Nach vorläufigen Zahlen werde die Gesamtleistung des börsennotierten Unternehmens im Jahr 2000 bei 31 Millionen Mark liegen und der Verlust des vergangenen Jahres sechs Millionen Mark betragen. dpa

NSE Software entlässt

Die am Neuen Markt gelistete NSE Software AG will sich mit einem Sanierungskonzept wieder auf ihr Kerngeschäft beschränken, dafür aber 30 Prozent der Belegschaft entlassen. Im Januar hatte NSE erklärt, die Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2001 von 54,1 Millionen Euro könne nicht erreicht werden, weil ein Großauftrag ausgefallen sei. Im Oktober war für 2000 mit einem Verlust von 21,2 Millionen Euro vor Zinsen und Steuern (Ebit) gerechnet worden. Ziel ist ein Personalabbau auf 320 von 450 Mitarbeiter. rtr

SAS plant Expansion

Das skandinavische Flugunternehmen SAS (Scandinavian Airlines Systems) plant in den nächsten Jahren 5000 Neueinstellungen. Grund dafür sind die stark gestiegenen Zuwachsraten im Passagier-Verkehr. SAS peilt die Steigerung der jährlichen Fluggastzahl von derzeit 23 Millionen auf 35 Millionen bis zum Jahr 2005 an. dpa

Matsushita legt zu

Der weltweit größte Konsumelektronik-Produzent Matsushita Electric Industrial plant nach eigenen Angaben die Gewinnspanne bis zum Geschäftsjahr 2003/04 auf fünf Prozent von gegenwärtig einem Prozent zu erhöhen. Das Unternehmen plane zudem, den Umsatz bis zum Geschäftsjahr 2003/04 auf 3,4 Billionen Yen (59 Milliarden Mark) von bislang zwei Billionen Yen zu steigern. rtr

Dywidag verliert Geld

Der Dywidag-Konzern geht wegen der anhaltenden Flaute am Bau mit roten Zahlen in die Fusion mit dem Schwesterkonzern Walter Bau. Im Jahr 2000 sei ein Verlust der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 23 Millionen Euro angefallen, berichtete Dywidag am Montag. Für 2000 soll keine Dividende gezahlt werden. dpa

Mazda baut in Valencia

Der japanische Autobauer Mazda will ab 2003 im spanischen Valencia rund 40 000 Fahrzeuge jährlich produzieren. Wie Mazda Motors Deutschland am Montag mitteilte, soll die Produktion der Fahrzeuge allerdings nicht in einem eigenen Werk, sondern auf Produktionsstraßen des spanischen Ford-Werkes erfolgen. Ford ist mit 34 Prozent an Mazda beteiligt. AP

Rosenthal steigert Umsatz

Der Porzellanhersteller Rosenthal AG hat im Geschäftsjahr 2000 Ergebnis und Umsatz deutlich gesteigert. Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei auf 16,6 (Vorjahr: 2,5) Millionen Mark gestiegen, teilte das Unternehmen aus dem oberfränkischen Selb am Montag mit. Der Jahresüberschuss sei trotz der Aufwendungen für die Integration der Marke "Hutschenreuther" auf 8,5 (Vorjahr: minus 4,0) Millionen Mark gestiegen. rtr

Pearson verdient weniger

Die britische Mediengruppe Pearson hat wegen hoher Investitionen im Internetbereich im vergangenen Jahr einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Der Gewinn vor Steuern lag bei 333 Millionen Pfund (gut eine Milliarde Mark) und damit 17 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Insgesamt investierte Pearson 196 Millionen Pfund in seine Internet-Aktivitäten. AFP

Schmalbach macht Plastik

Der anhaltende Trend zur Plastikflasche (PET) hat im vergangenen Jahr die Geschäfte der Schmalbach-Lubeca angekurbelt. Wie der Ratinger Verpackungshersteller am Montag mitteilte, sei der Jahresüberschuss um 17 Prozent auf 44 Millionen Euro gestiegen. Dieser Zuwachs sei vor allem auf die Verbesserung der Ertragslage in der umsatzstärksten Sparte PET zurückzuführen. In diesem Bereich erwartete der Vorstand für 2001 ein weiter anhaltend starkes Wachstum. dpa

Siemens in Arabien

Der Münchner Technologiekonzern Siemens rüstet für 140 Millionen Euro (274 Millionen Mark) ein Kraftwerk in den Vereinigten Arabischen Emiraten aus. Wie das Unternehmen mitteilte, liefert es unter anderem drei Gas- und zwei Dampfturbinen sowie fünf Generatoren und Elektro- und Leittechnik für den Kraftwerkskomplex Jebel Ali. AFP

Rossmann wächst

Die Drogeriekette Dirk Rossmann GmbH (Burgwedel bei Hannover) will auch 2001 dynamisch wachsen und peilt ein Umsatzplus von 23 Prozent an. Nach Angaben des Unternehmens vom Montag hat der Konzern 2000 einen Umsatz von 1,78 Milliarden Mark erzielt. In Deutschland sei auch wegen der Übernahme von 95 Idea-Drogeriemärkten ein Plus von 26 Prozent auf 1,54 Milliarden Mark verbucht worden. Der Ertrag sei parallel gewachsen. Das Unternehmen betreibt in Deutschland 613 Drogerie-Märkte mit insgesamt 6500 Mitarbeitern. dpa

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