Wirtschaft : Aus den Unternehmen

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Rettungsplan für Enron

Der um seine Existenz kämpfende Energiehändler Enron, Houston (USA), hat einen Plan vorgelegt, der den Abschluss der am 2. Dezember beantragten Konzern-Neuordnung im Rahmen der US-Konkursgesetzgebung bis Ende 2002 vorsieht. Im Mittelpunkt stehen Veräußerungen von Firmenbereichen im Wert von bis zu sechs Milliarden Dollar. Übrig bleiben sollen die Kerngeschäftsbereiche Energiebeförderung -und Erzeugung. Enron will sich unter anderem von den hochriskanten Handelsaktivitäten trennen. Zum Verkauf stehen ferner die Wasser-und Windenergie-Sparten. pf

Kamps schnürt Finanzpaket

Die Komplettübernahme des französischen Marktführers "Harrys" durch den Düsseldorfer Großbäcker Kamps ist nach Unternehmensangaben jetzt abgesichert. Die Kamps AG teilte mit, dass sie ein Finanzierungspaket von verbindlich zugesagten Fremdmitteln in Höhe von 700 Millionen Euro (1,37 Milliarden Mark) geschnürt habe. Das Geld sei für den Kauf der restlichen 51 Prozent an "Harrys" im Jahr 2003 sowie die Konzern-Umschuldung vorgesehen. Kamps hatte vor gut einem Jahr 49 Prozent an "Harrys" erworben. dpa

Deutsche Messe stabil

Deutschlands größte Messegesellschaft, die Deutsche Messe in Hannover, hat ihren Umsatz 2001 fast nahezu auf dem Niveau des Expo-Jahres 2000 gehalten. Es wurden nach Angaben vom Donnerstag 669 Millionen Mark erwirtschaftet, sieben Millionen Mark weniger als im Ausnahmejahr der Weltausstellung, an dem das Gelände monatelang an die Expo-Gesellschaft vermietet war. Der Jahresüberschuss im stärksten Messejahr in der Geschichte des Unternehmens fiel von 95,6 Millionen Mark auf 54 Millionen Mark. dpa

Eckert & Ziegler will wachsen

Das Berliner Medizintechnik-Unternehmen Eckert & Ziegler will den Wertverfall vieler Unternehmen für eigenes Wachstum nutzen und dafür künftig das Aktienergebnis reduzieren. Durch die jüngsten Bewertungseinbrüche biete sich die strategische Chance, die Palette von Krebsmedikamenten um neue Entwicklungen und Patente aus der Biotechnologie zu erweitern, erklärte das Unternehmen. Dafür sei man bereit, "durch zusätzliche Forschungsaufwendungen das Ergebnis in den nächsten Jahren auf 30 Cent pro Aktie zu reduzieren". dpa

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