Wirtschaft : Aus den Unternehmen

Kündigungen bei Infineon

Der angeschlagene Halbleiter-Konzern Infineon bereitet im Rahmen des geplanten Stellenabbaus nach Angaben der IG Metall jetzt betriebsbedingte Kündigungen vor. In der Belegschaft gebe es starke Verunsicherung, berichtete die IG Metall. Die Verhandlungen zwischen Management und Gesamtbetriebsrat über einen Sozialplan seien noch nicht abgeschlossen. dpa

FAG-Übernahme ist perfekt

Der Übernahme des Wälzlagerherstellers FAG Kugelfischer durch seinen Konkurrenten INA-Holding Schaeffler KG steht nichts mehr im Weg. Die US-Kartellbehörde Federal Trade Commission habe dem Erwerb in der Nacht zum Freitag mit "minimalen Auflagen" zugestimmt, teilte INA mit. Diese Auflagen seien bereits erfüllt. Man werde sich nun unverzüglich an die Auszahlung der FAG-Aktionäre machen. dpa

m + s stellt Insolvenzantrag

Der IT-Dienstleister m + s Elektronik hat am Freitag beim Amtsgericht Aschaffenburg einen Insolvenzantrag gestellt. Vorläufiger Insolvenzverwalter sei der Rechtsanwalt Werner Schreiber aus der Kanzlei Wellensiek Grub & Partner. Trotz des Antrages soll das von der Unternehmensberatung Roland Berger erarbeitete Konzept zur Umstrukturierung nach dem Willen Schreibers weiter verfolgt werden. dpa

Quam nun erreichbar

Der neue Mobilfunkanbieter Quam hat einen Teil seiner technischen Startprobleme aus dem Weg geschafft. Laut dem Unternehmen sind seit Freitag die Quam-Kunden erstmals aus dem D2-Netz erreichbar. Bisher konnten D2-Kunden nur umständlich über eine Servicenummer ins Quam-Netz telefonieren. D1 hat die Freischaltung des Netzes bis zum 8. Januar angekündigt. dpa

Francotyp-Postalia entlässt

Der Frankiermaschinenhersteller Francotyp-Postalia wird bundesweit rund 150 Mitarbeiter entlassen. Allein am Hauptsitz in Birkenwerder sind 80 von 450 Beschäftigten betroffen. "Wir folgen mit der Personalanpassung dem Kapazitätsbedarf, der sich durch die zurückgehenden Aufträge für das nächste Jahr abzeichnet", sagte ein Sprecher des Unternehmens. dpa

Citigroup holt Stanley Fischer

Der größte US-Finanzdienstleister Citigroup hat den ehemaligen stellvertretenden geschäftsführenden Direktor des Internationalen Währungsfonds, Stanley Fischer, mit Wirkung vom Februar 2002 eingestellt. Fischer wird stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender der Citigroup und soll der Großbank bei ihrem Beziehungen mit Regierungen und Unternehmen in den Industrie- und Entwicklungsländern helfen. dpa

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