Wirtschaft : Aus den Unternehmen

dpa

ABB mit roten Zahlen

Nach dem ersten Verlustjahr seiner Geschichte rechnet der schwedisch-schweizerische ABB-Konzern mit einer raschen Wende. Dazu soll ein bereits gestartetes Umbauprogramm beitragen, dem 12 000 von 160 000 Stellen weltweit zum Opfer fallen. Für 2002 plant der Energie- und Elektrotechnikkonzern einen "soliden Gewinn". Der Umsatz soll bis 2005 im Schnitt um sechs Prozent jährlich steigen. Der Nettoverlust 2001 betrug 777 Millionen Euro. dpa

Weniger Gewinn bei Fresenius

Rückstellungen für mögliche Steuerforderungen in den USA haben beim Pharmakonzern Fresenius den Jahresüberschuss 2001 deutlich gedrückt. Der Nachsteuergewinn werde 179 Millionen Euro nach 266 Millionen Euro im Vorjahr betragen. Der Umsatz habe 2001 um 20 Prozent auf 7,3 Milliarden Euro zugelegt. Die Tochter Fresenius Medical Care habe für das vierte Quartal 228 Millionen Dollar (260 Millionen Euro) für Steuerforderungen und Streitigkeiten mit Krankenkassen in den USA zurückstellen müssen sowie 30 Millionen Dollar für andere Forderungen eingeplant. dpa

Continental macht Verluste

Continental wird nach Angaben der "Wirtschaftswoche" für das Geschäftsjahr 2001 einen Verlust von rund 250 Millionen Euro ausweisen. Grund seien Restrukturierungskosten, die mit 440 Millionen Euro höher als erwartet ausgefallen seien. Conti schließt Werke in Mexiko, Schweden und Österreich. Ein Conti-Sprecher erklärte nur, ohne Einmalbelastungen schreibe Conti 2001 operativ schwarze Zahlen. dpa

Enron-Pleite belastet WestLB

Die Pleite des US-Energieunternehmens Enron hinterlässt auch in der Bilanz der Westdeutschen Landesbank (WestLB) Kratzer. Die WestLB erwartet durch ihr Engagement bei Enron eine deutliche Wertberichtigung. "Wir werden diese Entwicklung im Jahresabschluss mit einer angemessenen Risikovorsorge berücksichtigen", sagte West-LB-Sprecher Hans Albers. Ausstehende Kreditrückzahlungen des zusammengebrochenen Unternehmens an die WestLB seien Teil des Konkursverfahrens. Über die Höhe der Belastung wollte er sich nicht äußern. dpa

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