Wirtschaft : Aus den Unternehmen

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Hewlett-Packard Co geht davon aus, dass die Aktionäre den Zusammenschluss mit der Compaq Computer Corp genehmigt haben. Die Abstimmung darüber hatte am Dienstagvormittag im kalifornischen Cupertino begonnen. HP hatte den Fusionsplan vor sechs Monaten angekündigt. Auf der Basis bisher vorliegender Stimmen habe das HP-Management genügend Unterstützung für den Zusammenschluss erhalten. Die Bekanntgabe des offiziellen Abstimmungsergebnis der rund 900 000 Aktionäre kann Wochen dauern. dpa

YSL für einen Euro verkauft

Zwei Monate nach dem Rückzug des Modeschöpfers Yves Saint Laurent ist das traditionsreiche Pariser Modehaus YSL Haute Couture für den symbolischen Preis von einem Euro verkauft worden. Allerdings wurde mit dem Käufer, dem französischen Dienstleister SLPB Prestige Services, nur ein befristeter Übernahmevertrag bis Ende Juli geschlossen. Dann soll die Haute Couture-Sparte von YSL geschlossen werden. dpa

Mobilcom streitet weiter

Die Auseinandersetzung der deutschen Telefongesellschaft Mobilcom mit ihrem französischen Großaktionär France Télécom geht in die nächste Runde. Am Mittwoch kommen die Anteilseigner zu einer ordentlichen Aufsichtsratssitzung zusammen. Spätestens am Donnerstag wird die Öffentlichkeit erfahren, wie es um die Partnerschaft der beiden Unternehmen bestellt ist. Bei den Bilanzpräsentationen von Mobilcom in Hamburg und France Télécom in Paris werden dazu Einzelheiten erwartet. dpa

Schärfere Strafen für Microsoft

In der vermutlich entscheidenden Runde des Kartellprozesses gegen Microsoft haben neun klagende US-Bundesstaaten am Montag schärfere Strafen gegen den Softwareriesen gefordert. Vor einem Distriktgericht in Washington schilderten die Anwälte Microsoft als einen reuelosen Monopolisten, der seine Konkurrenten weiter bitter bekämpfe. Als Beispiel nannten sie Microsofts Vorgehen gegen den Computerhersteller Dell, der im Jahr 2000 einige seiner Rechner statt mit Windows mit dem alternativen Linus-Betriebssystem ausstatten wollte. dpa

E-Plus verdoppelt Ergebnis

Der Mobilfunkanbieter E-Plus hat das operative Ergebnis im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg auf 436 Millionen Euro von 210 Millionen Euro im Vorjahr. Der Umsatz lag 2001 bei 2,246 Milliarden Euro. Eine Vergleichszahl lag zunächst nicht vor. Das Unternehmen machte auch keine Angaben über den Jahresüberschuss. Unternehmenschef Uwe Bergheim sprach vom "wirtschaftlich erfolgreichsten Jahr der Firmengeschichte". dpa

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