Wirtschaft : Aus den Unternehmen

dpa

Kühne & Nagel wächst

Der weltweit tätige Schweizer Logistik- und Speditionskonzern Kühne & Nagel ist im Geschäftsjahr 2001 trotz schwacher Konjunktur weiter gewachsen. Der Reingewinn lag mit 160 Millionen Franken (107 Millionen Euro) um 27,5 Prozent über dem Vorjahresergebnis, teilte der Konzern am Montag mit. Der Umsatz nahm um 2,3 Prozent auf 8,44 Milliarden Franken zu. Die Dividende für das Jahr 2001 soll auf 2,90 (Vorjahr 2,25) Franken erhöht werden. dpa

RWE und Schott kooperieren

Deutschlands größter Hersteller von Solarzellen RWE Solar und der Mainzer Technologie-Konzern Schott wollen ihr Solartechnik-Geschäft zusammenlegen. Gebündelt werden sollen Entwicklung und Produktion von Solarzellen sowie der weltweite Vertrieb. Die neue RWE Schott Solar GmbH soll voraussichtlich Mitte des Jahres an den Start gehen. RWE Solar, eine Tochter des Essener Energiekonzerns RWE, ist weltweit der fünftgrößte Produzent von Solarzellen. Schott bringt seine amerikanische Tochter Schott Applied Power Corporation in das neue Unternehmen ein. dpa

Kunert mit Verlust

Der Strumpfhersteller Kunert will in diesem Jahr nach einem radikalen Stellenabbau wieder in die Gewinnzone kommen. 2001 lag der Verlust bei rund 6,5 Millionen Euro nach 33,3 Millionen Euro im Vorjahr. Die Kunert-Gruppe hatte rund 800 von 2900 Stellen gestrichen. Im Inland sei der Personalabbau damit weitgehend abgeschlossen, teilte das Unternehmen in München mit. Der Konzern hat sein Sortiment stark gestrafft. Die Kosten für den Umbau des Konzerns bezifferte der Finanzvorstand auf knapp 19 Millionen Euro. dpa

Britische Post streicht Stellen

Die staatliche britische Post streicht 15 000 Stellen, um auf die schrittweise Öffnung des Postsektors bis 2006 vorbereitet zu sein. Dieser erste Teil der geplanten Restrukturierung werde jährlich 1,2 Milliarden Pfund (1,9 Milliarden Euro) einsparen, teilte der in Consignia umbenannte Staatsbetrieb mit. Britischen Zeitungen zufolge könnten in den nächsten Jahren 40 000 der insgesamt 220 000 Stellen verschwinden. Consignia macht derzeit täglich 1,5 Millionen Pfund (2,4 Millionen Euro) Verlust. dpa

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