Wirtschaft : Aus den Unternehmen

Tsp

Buderus erhöht Dividende

Vorstand und Aufsichtsrat der Buderus AG haben der Hauptversammlung am 19. Juni vorgeschlagen, die Dividende je Stückaktie für das Geschäftsahr 2000/2001 von 0,53 Euro auf 0,90 Euro zu erhöhten. Dies entspricht einer Steigerung um 32 Prozent. Das DVFA-Ergebnis je Aktie betrage 1,75 Euro und liege damit um 31 Prozent über dem Wert des Geschäftsjahres 1999/2000, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Tsp

Hapag-Lloyd zahlt unverändert

Die Hauptversammlung von Hapag-Lloyd soll am 21. Juni für das Geschäftsjahr 2001 eine unveränderte Dividende von 19 Euro je Aktie beschließen. Vorstand und Aufsichtsrat berichteten in einer Ad-Hoc-Mitteilung am Freitag von einer erfreulichen Ergebnisentwicklung. Tsp

Harpen investiert kräftig

Mit Rekord-Investitionen von mehr als 200 Millionen Euro will das Dortmunder Energieunternehmen Harpen im laufenden Jahr seine Marktposition weiter ausbauen. 90 Prozent der Investitionen sollen in die Ressorts regenerative Energie und Nahwärme fließen, teilte die RWE-Tochter am Freitag in Düsseldorf mit. Im vergangenen Jahr ließ der Verkauf von Beteiligungen den Jahresüberschuss auf 62,2 (2000: 13,4) Millionen Euro steigen. Der Umsatz wuchs um 6,2 Prozent auf 263,3 Millionen Euro. Im laufenden Jahr erwartet der Vorstand wegen geringerer Sondereffekte allerdings einen niedrigerer Überschuss. Die Dividende soll unverändert 52 Cent betragen . dpa

Eon treibt Gaspläne voran

Der Stromkonzern Eon treibt seine Gaspläne in Deutschland voran. Nach einem Bericht der "Westdeutschen Allgemeine Zeitung" bietet Eon der RAG im Gegenzug zu deren Ruhrgas-Anteil die Mehrheit an der Spezialchemietochter Degussa an. Für die Ruhrgas-Übernahme benötigt Eon eine Erlaubnis des Bundeswirtschaftsministeriums. Eon wollte sich zu den Spekulationen nicht äußern. "Es ist bekannt, dass wir mit RAG über ihren Ruhrgas-Anteil verhandeln", sagte ein Eon-Sprecher am Freitag in Düsseldorf. dpa

Fristverlängerung für Dornier

Die Entscheidung über die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beim Flugzeughersteller Fairchild Dornier wird voraussichtlich erst in zwei Monaten fallen. Der vorläufige Insolvenzverwalter Eberhard Braun habe eine Fristverlängerung bis zum 17. Juni beantragt, sagte Insolvenzrichter Franz Schelle am Freitag in Weilheim. Das bayerische Unternehmen mit weltweit 4300 Mitarbeitern und Sitz in Oberpfaffenhofen hatte Anfang April Insolvenzantrag gestellt. In Deutschland hat Fairchild Dornier 3600 Beschäftigte. dpa

Vivendi Universal unter Druck

Die weltweit zweitgrößte Mediengruppe Vivendi Universal und ihr Vorstandschef Jean-Marie Messier sind unter starken Druck geraten. Gerüchte und angekündigte Aktivitäten des hochverschuldeten französischen Mischkonzerns haben den Aktienkurs von Vivendi Universal an den vergangenen fünf Pariser Börsentagen um 13,6 Prozent fallen lassen. Die Ankündigung Messiers, die 63-prozentige Beteiligung an dem Versorger Vivendi Environnement auf unter 50 Prozent drücken zu wollen, erweise sich als schwer realisierbar, schrieb die Wirtschaftszeitung "Les Echos". Merill Lynch pts erwartet, dass die Gruppe bei den nächsten Quartalszahlen auch einen Rückgang von 15 Prozent im Musikgeschäft mitteilen wird. dpa

Kooperation bei Halbleitern

Drei der weltweit führenden Halbleiter-Hersteller, ST-Microelectronis, Philips und Motorola, forschen und entwickeln in den kommenden fünf Jahren gemeinsam. Die Unternehmen kündigten am Freitag in Paris an, dafür bis zum Jahr 2005 etwa 1,5 Milliarden Dollar in die Labors im ostfranzösischen Crolles bei Grenoble investieren zu wollen. Ziel dieser Zusammenarbeit des US-Konzerns Motorola mit dem französisch-italienischen ST-Microelectronics und Philips in den Niederlanden sei die rasche und auch kostengünstige Einführung neuer Chip-Technologien. Die taiwanesische TSMC, die weltweit größte Halbleiter-Gießerei, werde sich beteiligen. dpa

Entlassungen bei Napster

Bei der seit Juli abgeschalteten Musiktauschbörse Napster hat rund ein Drittel der Mitarbeiter seinen Arbeitsplatz verloren. Nach US-Medienberichten von Freitag wurden am Donnerstag 30 von rund 100 Beschäftigten entlassen. Dies war bereits die dritte Kündigungsaktion des Unternehmens, das mit Hilfe des deutschen Medienkonzerns Bertelsmann AG einen kostenpflichtigen Abonnentendienst starten will. Napster-Chef Konrad Hilbers bekräftigte in einer Erklärung, dass die Firma den Neustart ihres Musikservices vorbereitet. Dabei seien Einsparungen unumgänglich. Ein neuer Termin für die Einführung wurde allerdings nicht bekannt gegeben. dpa

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