Wirtschaft : Aus den Unternehmen

dpa

Großaufträge für HP

Der Zusammenschluss der amerikanischen Computerkonzerne Hewlett-Packard (HP) und Compaq steht nach Einschätzung von HP-Chefin Carly Fiorina unter besseren Vorzeichen als geplant. In den vergangenen drei Monaten hätten HP und Compaq Großaufträge im Wert von 5,3 Milliarden Dollar (5,8 Milliarden Euro) hereingeholt, sagte Fiorina anlässlich des Geschäftsbeginns der neuen HP. Wieviele Stellen in Deutschland wegfallen, ist noch nicht bekannt. dpa

Nissan steigert Ertrag

Der japanische Autokonzern Nissan Motor Co. hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2001/02 (31. März) seinen operativen Ertrag um 68 Prozent gesteigert und damit seine eigenen Prognosen deutlich übertroffen. Nissan hat 490 Milliarden Yen (4,2 Milliarden Euro) erwirtschaftet. Der Gewinn stieg auf 372 Milliarden Yen nach 331,1 Milliarden Yen im Vorjahr. Der Umsatz wuchs um 1,8 Prozent auf 6,2 Billionen Yen. dpa

Gold-Zack im Abwärtsstrudel

Der Finanzdienstleister Gold-Zack ist durch die Gontard-Krise in einen Abwärtsstrudel geraten: Mehr als die Hälfte des Grundkapitals ist weggeschmolzen. Das Unternehmen aus Mettmann ist mit 45 Prozent Hauptaktionär der Gontard & Metall-Bank und musste wegen deren bedrohlicher Lage den Wert dieser Beteiligung nach unten korrigieren. Jetzt braucht das Emissionshaus selbst dringend neues Kapital - sonst droht die Insolvenz. dpa

Aus für Schneider Technologies

Nach mehr als 110 Jahren Firmengeschichte steht die Schneider Technologies AG (Türkheim) vor dem Aus. Die Gläubiger lehnten am Mittwoch den Insolvenzplan ab, mit dem die Muttergesellschaft des Elektronik-Konzerns saniert werden sollte. Die letzte Möglichkeit zur Rettung des Aktionärsvermögens sei damit gescheitert, sagten die Vorstände Ralf Adam und Hans Szymanski, die daraufhin zurücktraten. Ende März war über das Vermögen der Firma ein Insolvenzverfahren eröffnet worden. dpa

Bmp hofft

Der Berliner Risikokapitalgeber Bmp peilt nach einem Rekordverlust bereits für dieses Jahr die Ertragswende an. Sollte "der eine oder andere Beteiligungsverkauf" gelingen, sei ein ausgeglichenes Ergebnis möglich, erklärte Bmp am Mittwoch. Neue Engagements könnten allenfalls nach Firmenverkäufen erfolgen. "Wir konzentrieren uns in diesem Jahr voll auf die Entwicklung unserer Firmenbeteiligungen, die wir durch die stürmischen Zeiten bringen wollen, um später die Erträge zu erzielen", sagte Bmp-Vorstand Oliver Borrmann. dpa

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