Wirtschaft : Aus den Unternehmen

Strabag streicht 1500 Stellen

Die Strabag-Gruppe baut in Deutschland 1500 Stellen bis Mitte 2002 ab. Der Grund dafür seien der Preisdruck und die anhaltende Nachfrageschwäche, sagte der Vorstandsvorsitzende der Strabag AG, Jürgen Kuchenwald. Der Konzern schloss das vergangene Jahr mit einem Fehlbetrag von 18 Millionen Euro ab, nach einem Überschuss von 10 Millionen Euro im Jahr zuvor. dpa

Fiat baut 2900 Stellen ab

Der italienische Fiat-Konzern will zusätzlich fast 2900 Stellen streichen. Davon sollen alleine 2442 Arbeitsplätze in der Autosparte abgebaut werden, teilte das Unternehmen nach einem Treffen mit Gewerkschaftssprechern mit. Die italienischen Gewerkschaften kündigten für die kommenden Tage einen zweistündigen Streik an. Fiat beschäftigt weltweit fast 200 000 Menschen. dpa

Easyjet kauft Go

Die britische EasyJet kauft ihren Konkurrenten Go und steigt damit zum größten europäischen Billigfluganbieter vor der irischen Ryanair auf. Der Kaufpreis für die ehemalige Tochter von British Airways (BA) beträgt 374 Millionen Pfund (598 Millionen Euro), teilte das Unternehmen mit. Easyjet will auch die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Deutsche BA übernehmen. dpa

Marconi mit Milliardenverlust

Der angeschlagene Telekom-Ausrüster Marconi hat einen der größten Verluste der britischen Wirtschaftsgeschichte verzeichnet. Das Unternehmen wies am Donnerstag für das abgelaufene Geschäftsjahr 2001/02 (bis 31. März) einen Verlust von 5,7 Milliarden Pfund (9,1 Mrd Euro) aus. Der Umsatz fiel von 6,9 auf 4,6 Milliarden Pfund. dpa

Argentinien belastet Telefónica

Die Argentinienkrise hat den Überschuss des spanischen Telekomkonzerns Telefónica einbrechen lassen. Er schrumpfte im ersten Quartal 2002 um 72 Prozent auf 121,1 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum und der Umsatz um 2,4 Prozent auf 7,4 Milliarden Euro. Ohne Argentinien wäre der Umsatz um 5,8 Prozent gestiegen, und der Überschuss um 10,1 Prozent. dpa

BT verdient weniger

Der Vorsteuergewinn des Telekommunikationskonzerns British Telecom ist im abgelaufenen Geschäftsjahr um 27 Prozent zurückgegangen. Er lag bei 1,27 Milliarden Pfund (2,03 Mrd Euro) im Geschäftsjahr 2001/2002 (bis 31. März), übertraf aber immer noch die Erwartungen der Analysten. Der Umsatz wurde leicht von 21,1 auf 21,8 Milliarden Pfund gesteigert. Außerdem sei der Schuldenberg von BT um die Hälfte auf jetzt noch 13,7 Milliarden Pfund abgetragen worden, teilte das Unternehmen mit. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben