Wirtschaft : AUS DEN UNTERNEHMEN

Bayer AG, Leverkursen.Der Chemie- und Pharmakonzern übernimmt für 1,9 Mrd.DM das Diagnostika-Geschäft der amerikanischen Chiron Corp.

Deutsche Lufthansa AG, Frankfurt (Main).Die Fluggesellschaft ordert 42 Flugzeuge im Wert von rund 3,9 Mrd.DM.Die Maschinen werden vom Jahr 2000 an ausgeliefert.Insgesamt erhöht sich damit die Zahl der Sitze-Kapazität um fünf Prozent.Der Aufsichtsrat gab für die Bestellungen grünes Licht.Auch der Beteiligung am Bau des zweiten Terminals am Münchner Flughafen stimmte der Rat zu.Unter anderem bestellt die Lufthansa bei Airbus zehn Langstreckenmaschinen des Typs A340-300 sowie sechs Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge.

Deutsche BP Holding AG, Hamburg.Die BP schätzt, daß mehr als 2000 von den heute gut 17 000 Tankstellen schließen müssen, weil sich der Betrieb durch Investitionen in Umweltauflagen nicht mehr lohnt.Allein die deutsche BP baute ihr Netz 1997 um 130 Stationen zurück, in diesem Jahr sei mit einer ähnlichen Verkleinerung zu rechnen.

Eko Stahl GmbH, Eisenhüttenstadt.Der französische Stahlkonzern Usinor hat sein Interesse an der Übernahme der belgischen Cockerill Sambre und Eko bekräftigt.

Westdeutsche Landesbank Girozentrale (WestLB), Düsseldorf.Nach Aufgabe ihrer LTU-Beteiligung hat die WestLB offenbar auch für ihre Reisetochter Thomas Cook neue Pläne: Mit dem US-Unternehmen Carlson Companies wird gegenwärtig über eine Beteiligung an Thomas Cook verhandelt.Die beiden Unternehmen wollen ihre britischen Pauschalreise-Aktivitäten verschmelzen.

PT Astra International, Jakarta. Der größte indonesische Automobil-Hersteller hat wegen der Wirtschaftskrise seit Januar 25 000 Beschäftigte entlassen, etwa ein Fünftel des gesamten Personals.

Honda Motor Co.Ltd., Tokio.Der Autohersteller ruft in den USA 968 000 "Accord" zurück.Bei den Autos muß die Elektrik der Klimaanlagen überprüft werden.Es bestehe die Gefahr eines Kurzschlusses, der zu einem Brand im Motorraum führen könne.

Lukoil, Moskau.Die Einnahmen des russischen Erdölproduzenten haben sich im ersten Halbjahr angesichts des Preisverfalls auf den Weltmärkten halbiert, obwohl 45 Prozent mehr Erdöl verkauft wurde.

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