Wirtschaft : Aus Künzelsau in 80 Länder

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Reinhold Würth, geboren am 20. April 1935 im Hohenloher Land, wurde mit 14 Jahren erster Lehrling in der Schraubengroßhandlung seines Vaters in Künzelsau. Nach dessen Tod übernahm er mit 19 Jahren das Geschäft.

DER AUFBAU

Aus dem Zwei-Mann-Betrieb wird ein Unternehmen mit 314 Gesellschaften in 80 Ländern. Die Gruppe ist Marktführer für Befestigungs- und Montagetechnik mit mehr als 100000 Produkten. 2004 kam Würth mit 47000 Mitarbeitern auf 6,2 Milliarden Euro Umsatz.

DER MÄZEN

Mit dem Kauf eines Aquarells von Emil Nolde in den 60er Jahren begann Würths Leidenschaft für die Kunst. Inzwischen hat er eine Sammlung von rund 8000 Werken zusammengetragen, darunter Edvard Munch, Pablo Picasso, Alfred Hrdlicka und Markus Lüpertz.

DIE NACHFOLGE

Würth ist verheiratet und hat drei Kinder. Eine Tochter ist Mitglied der Geschäftsführung. 1987 hat Würth die Gruppe in fünf Familienstiftungen überführt und die Kunstsammlung ins Betriebsvermögen eingebracht. vis

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