Wirtschaft : Ausbildung in der Tourismusbranche

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Wen Reisen nicht nur in den schönsten Wochen des Jahres interessiert, kann in der Tourismus-Branche zwischen verschiedenen Ausbildungsberufen und auch Studiengängen wählen.Zwei Beispiele: Reiseverkehrskaufleute beraten in Reisebüros Urlaubshungrige, arbeiten Reiserouten aus und machen die Buchungen beim Veranstalter perfekt.Formale Voraussetzung für eine Ausbildung ist ein Hauptschulabschluß.In der Regel würden aber Abiturienten oder Realschüler eingestellt, sagt Leonhard Reeb, Geschäftsführer beim Deutschen Reisebüro-Verband.Die Ausbildungszeit beträgt drei Jahre.Die Einsatzmöglichkeiten von Reiseverkehrskaufleuten sind vielfältig: Außer in Reisebüros können sie auch bei den Reiseveranstaltern, in Kurverwaltungen oder bei Fremdenverkehrsämtern arbeiten.Gefragt ist aber eine gehörige Portion kaufmännisches Wissen.Rechnungswesen, Statistik und spezielle Betriebs- und Wirtschaftslehre stehen auf dem Stundenplan der Berufsschule.Im ersten Lehrjahr liegt die Vergütung in Berlin (West) bei 830 DM, in Berlin (Ost) bei 750 DM.Das steigert sich im dritten Jahr auf 1235 bzw.1115 DM.Bei Frauen ist der Beruf besonders gefragt: Von 8259 Auszubildenden im vergangenen Jahr waren 85 Prozent weiblich. Noch beliebter ist der Beruf des Hotelfachmanns oder der -fachfrau.Betten beziehen, Empfang, Veranstaltungsorganisation, Marketing ­ den Hotelbetrieb kennen die Auszubildenden nach der dreijährigen Lehrzeit in- und auswendig.Voraussetzung ist ein Hauptschul-, besser aber ein Realschulabschluß.Die Einstiegsvergütung beträgt 916 DM, im dritten Jahr 1185 DM.Über 10 000 junge Leute befanden sich im vergangenen Jahr in der Ausbildung.Der Anteil von Männern und Frauen ist dabei ungefähr ausgeglichen.Und wer von der großen weiten Welt träumt, hat in diesem Beruf gute Chancen.Mit guten Fremdsprachenkenntnissen gehören Einsätze im Ausland fast schon selbstverständlich zur Karriereplanung dazu.

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