Wirtschaft : Ausbildungsmarkt soll transparenter werden

Mehr Klarheit durch Datenverbund BERLIN (olm).Obwohl sich die Ausbildungssituation in Berlin verbessert hat, sind noch immer rund 1500 Schulabgänger auf der Suche nach einer geeigneten Lehrstelle.Um allen Ansprüchen zu genügen, wird die Zahl der noch benötigten Plätze bis Ende 1998 auf insgesamt 2000 geschätzt.Ein Problem war in der Vergangenheit stets die jeweils genaue Analyse von Angebot und Nachfrage auf dem Ausbildungsmarkt.Eine am Dienstag von Kammerpräsident Blaese und dem Präsidenten des Landesarbeitsamtes Clausnitzer unterzeichnete Vereinbarung soll nun Abhilfe schaffen.Demanach verpflichtet sich die Handwerkskammer, den Arbeitsämtern einmal im Monat per Diskette die exakten Zahlen über die neueingetragenen Ausbildungsverhältnisse zur Verfügung zu stellen.Damit können die Karteien sofort gesichtet und auf den jeweils aktuellen Stand gebracht werden.Der Vorteil: das Datenmaterial ermöglicht in Zukunft ein schnelleres und gezielteres Eingreifen der Frühwarn- und Förderinstrumente.In der Vergangenheit gaben viele der beim Arbeitsamt registrierten Jugendlichen die Erfolgsmeldung nicht weiter, wenn sie einen Ausbildungsplatz gefunden hatten.Hinzu kommt eine Reihe "schwarzer Schafe", die gleich mehrere Verträge unterzeichnen und damit Stellen blockieren.

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