Ausbildungsplätze : DIHK-Chef zieht positive Bilanz

In diesem Jahr haben nach Angaben des Deutschen Industrie- und Handelskammertags bereits deutlich mehr Jugendliche eine Lehrstelle gefunden als noch 2005. Zwischen West- und Ostdeutschland klafft jedoch weiter eine Schere.

Berlin - Bis Ende Juli hätten die Industrie- und Handelskammern 6000 Ausbildungsverträge mehr registriert als im vergangenen Jahr, erklärte DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun in Berlin. Das sei ein Plus von drei Prozent. Insgesamt belief sich die Zahl der Verträge demnach auf 210.838.

Zwischen West- und Ostdeutschland klaffe jedoch in Sachen Ausbildung eine Schere: Während in den alten Bundesländern in den ersten sieben Monaten dieses Jahres 3,4 Prozent mehr Verträge verzeichnet wurden, betrug der Zuwachs in den neuen Ländern nur 0,8 Prozent. Allerdings hätte das Förderprogramm für außerbetriebliche Ausbildungsplätze in den neuen Ländern auch früher gegriffen, erklärte Braun.

Braun sieht in der Entwicklung einen klaren Erfolg des Ausbildungspakts zwischen Bundesregierung und Wirtschaft. Im Vergleich zu 2003 als letztem Jahr vor Gründung des Pakts hätten die Industrie- und Handelskammern neun Prozent mehr Lehrverträge registriert. Er sei zuversichtlich, dass alle Schulabgänger, die sich ernsthaft um Ausbildung bemühten, auch untergebracht werden könnten. (tso/AFP)

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