Wirtschaft : Ausgaben für Medikamente 2005 stabil

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Berlin Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) geht davon aus, dass die Arzneiausgaben der gesetzlichen Krankenkassen in diesem Jahr stabil bleiben. Kassen, Ärzte und Apotheker trügen dafür die Verantwortung, sagte Schmidt am Freitag in Berlin. 2004 waren nach Apothekerangaben die Kassenausgaben für Medikamente als Folge der Gesundheitsreform um 2,5 Milliarden Euro gesunken. Apotheker und Krankenkassen äußerten sich leicht skeptisch, ob das niedrigere Ausgabenniveau gehalten werden könne. Auf eine Größenordnung für etwaige Steigerungen legten sie sich jedoch nicht fest.

Nach Angaben der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) lagen die Arzneiausgaben der Kassen im Januar 2005 mit 1,7 Milliarden Euro im Trend der durchschnittlichen Monatsausgaben im Vorjahr. Hauptgründe für den Ausgabenrückgang 2004 waren seltenere Arztbesuche wegen der Praxisgebühr, die Streichung vieler rezeptfreier Mittel aus dem Leistungskatalog sowie vorübergehend erhöhte Rabatte der Hersteller für die Kassen. Im Vergleich zwischen Januar 2004 und Januar 2005 stiegen die Kassenausgaben für Arzneien um 29 Prozent. Jedoch lassen sich die Daten nach Angaben des ABDA-Vorsitzenden nicht vergleichen. Die Patienten hätten im Winter 2003 Hamsterkäufe wegen der Gesundheitsreform gemacht. dpa

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