Wirtschaft : Außenhandel: Deutsche Exporteure an zweiter Stelle

Deutschland hat im Jahr 1999 seine Position als zweitgrößter Exporteur weltweit behauptet. Insgesamt verließen Waren im Wert von 541,1 Milliarden Dollar (rund 1107 Milliarden Mark) die Bundesrepublik, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Dies waren 0,4 Prozent weniger als 1998. Deutschlands Anteil an allen Ausfuhren weltweit sank leicht von 10,2 Prozent im Jahr 1998 auf 9,9 Prozent. Größter Exporteur waren im Jahr 1999 die USA mit 702,1 Milliarden Dollar Warenwert und einem Weltanteil von 12,8 Prozent. An dritter Stelle liegt Japan, das Waren im Wert von 417,6 Milliarden Dollar ausführte (7,6 Prozent). Im Gegensatz zu Deutschland steigerten die USA und Japan ihren Export um 2,9 Prozent beziehungsweise 7,6 Prozent.

Unter den ersten zehn Exportländern konnten sich auch die EU-Staaten Frankreich (300,2 Milliarden Dollar), Großbritannien (268,3), Italien (230,2), die Niederlande (200,3) und Belgien (176,1) platzieren. Zusammen genommen exportierte die Europäische Union Waren im Wert von 2166,5 Milliarden Dollar. Bei den Einfuhren lagen ebenfalls die USA und Deutschland vorne: Die Vereinigten Staaten importierten im vergangenen Jahr Waren im Wert von 1059,4 Milliarden Dollar, was einem Weltanteil von 18,8 Prozent entsprach. Deutschland kam auf 472,2 Milliarden Dollar (8,4 Prozent). Im Gegensatz zu Deutschland weisen die USA erneut eine negative Handelsbilanz auf. Außerdem stieg im Vergleich zum Vorjahr der Warenwert der Importe in die USA um 12,2 Prozent; Deutschland führte dagegen nur 0,2 Prozent mehr ein als im Vorjahr. Auf dem dritten Platz lag das Vereinigte Königreich mit Importen von 318 Milliarden Dollar. Die EU führte insgesamt Waren im Wert von 2118,1 Milliarden Dollar ein.

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