Außenwirtschaft : Deutschland importiert immer mehr aus China

Die deutschen Verbraucher kaufen mehr und mehr in China hergestellte Waren. Es sind vor allem Bekleidung, Schuhe, Spielzeug und elektronische Produkte. Nur aus Frankreich und den Niederlanden kommen noch mehr Importe.

WiesbadenBereits 6,7 Prozent aller deutschen Wareneinfuhren mit einem Wert von 48,8 Milliarden Euro kamen im vergangenen Jahr aus der Volksrepublik. China ist nach Frankreich und den Niederlanden und noch vor den USA der drittwichtigste Importeur für Deutschland. Vor zehn Jahren hatte der Anteil chinesischer Waren an den Einfuhren noch 2,6 Prozent ausgemacht, teilte das Statistische Bundesamt mit.

Deutschland führt vor allem Bekleidung, Schuhe, Spielzeug und elektronische Produkte aus China ein. Im Vergleich zu 1996 ist der Anteil der technologisch hochwertigeren Produkte aber stark gestiegen, wie die Statistiker weiter mitteilten. Diese Produkte machten im vergangenen Jahr einen Anteil von gut einem Fünftel aus. Vor allem Mobiltelefone und Unterhaltungselektronik importierten deutsche Firmen aus China. Auch Computer und das dafür nötige Zubehör kommen zunehmend aus der Volksrepublik, im vergangenen Jahr bereits fast ein Drittel aller Importe dieser Warengruppe.

Auch Bekleidung, Schuhe und Spielwaren für den deutschen Verbraucher stammen weiterhin vielfach aus China. Im vergangenen Jahr kam ein Viertel aller importierten Kleidung aus der Volksrepublik, bei Lederwaren wie Schuhen lag der Anteil bei 29 Prozent. Und fast 60 Prozent aller von deutschen Firmen importierten Spielwaren stammen mittlerweile aus chinesischen Fabriken. (mit AFP)

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