Autoindustrie : Klärungsbedarf

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Toyota braucht sie für seine Hybridfahrzeuge, Continental verbaut sie in Katalysatoren, Bosch könnte seine Elektromotoren und -werkzeuge ohne seltene Erden nicht herstellen. Die Autoindustrie ist auf einen problemlosen Zugang zu den wichtigen Rohstoffen aus China angewiesen. Die drastische Reduzierung der Ausfuhren wird bei Bosch mit Sorge registriert: „Das muss politisch dringend geklärt werden“, sagt ein Sprecher. „Das können die Unternehmen nicht alleine lösen.“ Die künstliche Verknappung der Rohstoffe sei die Folge politischer Willkür. „Das muss bei der Welthandelsorganisation diskutiert werden.“ An Lieferengpässe denkt man bei Bosch nicht. Man vertraut darauf, dass der Druck groß genug wird, um Peking zum Einlenken zu bewegen.

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