Wirtschaft : Automarkt: Opel zieht nach Mitte

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Die Adam Opel AG richtet Anfang 2002 eine Repräsentanz in Berlin ein. "Als Standort haben wir eine prominente Adresse ausgesucht, die Friedrichstraße", sagte Adrej Barcák, Opel-Vorstandsmitglied, am Donnerstag in Berlin. Die Unternehmensvertretung soll die Verbindungen zur Politik pflegen. Auch die wachsende Präsenz wichtiger Unternehmen, Verbände und Medien in der Hauptstadt sowie der zunehmende Berlin-Tourismus seien Gründe, mit einer "ständigen Vertretung" an die Spree zu ziehen. "Die Maßnahme wird unser Markenprofil und unser Image stärken", sagte Andrej Barcák anlässlich der Präsentation der Opel-Pläne. Zurzeit weist nur eine Baugrube auf das Gebäude hin, das die Opel-Repräsentanz aufnehmen wird. Ab 2002 soll es hier einen 1100 Quadratmeter großen Showroom, ein Auditorium und ein Restaurant geben. Auch das Vertriebsbüro in Alt-Moabit wird in den Komplex integriert. Die Investitionen belaufen sich auf 15 Millionen Mark. Opel nutzte die Veranstaltung am Donnerstag für die Ankündigung des Microvan "Agila", dessen Markteinführung vom 17. bis zum 21. Juli in Berlin stattfinden wird. Dazu werden Opel-Händler aus dem Bundesgebiet insgesamt 2330 Vorführwagen abholen. Agila ist Opels Antwort auf ein stark wachsendes Segment: "Wurden 1997 in Westeuropa noch weniger als 10 000 Microvans verkauft, waren es 1998 bereits 105 000", sagte Marketing-Direktor Werner Frey. 1999 wuchs die Zahl auf 256 000 Fahrzeuge. Der Agila ist Teil der "umfangreichsten Modell- und Markenoffensive in der Unternehmensgeschichte von Opel", so Frey.

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