Wirtschaft : Automobilbranche: Importeure dämpfen ihre Erwartungen

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Nach vielen Enttäuschungen blicken die Auto-Importeure mit gedämpftem Optimismus auf das laufende Jahr. Der Verband der Importeure von Kraftfahrzeugen (VDIK) rechnet für 2001 mit 3,6 Millionen neu zugelassenen Pkw in Deutschland. Dabei wollen die Importeure ihren Marktanteil von derzeit 34 Prozent festigen. Während ausländische Auto-Hersteller hierzulande mit 1,14 Millionen etwa 135 000 Fahrzeuge weniger verkauften, mussten deutsche Firmen einen doppelt so hohen Rückgang hinnehmen.

Nach Ansicht von VDIK-Präsident Volker Lange haben im vergangenen Jahr vor allem die hohen Benzinpreise die Kauflust der Autofahrer gebremst. Aufgrund der Entlastungen durch die Steuerreform rechnet er aber damit, dass die Deutschen 2001 gut 200 000 neue Autos mehr kaufen als im Vorjahr.

Nicht alle Importeure waren gleichermaßen von den Absatzeinbußen betroffen. Die Japaner etwa konnten ihren Marktanteil von 10,78 auf 10,9 Prozent steigern, die Franzosen dagegen rutschten von 10,8 auf 10,4 Prozent ab. Die tschechischen, schwedischen und amerikanischen Hersteller konnten ihren Absatz gegen den Markttrend steigern - allerdings auf niedrigerem Niveau. Größter Kfz-Importeur bleibt Renault.

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