Wirtschaft : Autoversicherer wollen Notrufsäulen betreiben

Kostenfrei für alle Autofahrer BERLIN (ADN).Die Autoversicherer haben gegenüber dem Bundesverkehrsminister ihr Angebot bekräftigt, den Betrieb der Notrufsäulen an den deutschen Autobahnen zu übernehmen.Dies gab der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Dienstag in Berlin vor Ablauf der Bewerbungsfrist bekannt.Danach wollen die Autoversicherer den Notruf kostenfrei für alle Autofahrer organisieren und den Einsatz von Hilfsorganisationen wettbewerbsneutral durchführen. Bis zur vollständigen Übernahme sind die Autoversicherer auch bereit, sich an den Kosten der Notrufabfrage in Höhe von derzeit rund 30 Mill.DM jährlich zu beteiligen."Damit könnte der Bund den größten Teil der Personalkosten abdecken, deren Übernahme vom Bundesrechnungshof kritisiert worden war", hieß es in der Mitteilung.Zur Aufnahme und Weiterleitung von Unfall-, Pannen- und Gefahrenmeldungen kündigen die Versicherer die Einrichtung von mindestens zwei Notrufzentralen (Call-Center) in der Bundesrepublik an. Zu einer langfristigen Übernahme des gleichzeitig vom Bundesverkehrsministerium angebotenen Fernmeldenetzes entlang der Autobahnen sehen sich die im GDV organisierten Autoversicherer aber aus Kostengründen nicht in der Lage.Des weiteren wird zur Begründung auch auf die absehbare technologische Entwicklung auf dem Fernmeldesektor, etwa bei der drahtlosen Nachrichtenübermittlung, hingewiesen.

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