Wirtschaft : Aventis, BNP, Buhrmann, Pinault, Unicredito in der ersten Börsenliga

Der Euro Stoxx 50, der wichtigste Aktienindex in Euroland, hat kurz vor dem Jahresende fünf Neuzugänge bekommen. Sie gehören damit seit Montag zu den wichtigsten Standardpapieren Europas. Das sind die neuen Aktien im Euro Stoxx 50

Aventis, Frankreich. Gleich von ihrem ersten Handelstag an gehören die Titel des Pharma- und Agrochemie-Riesen zum Index. Sie ersetzen die Papiere von Rhône-Poulenc. Aventis entstand aus der Fusion von Rhône-Poulenc und Hoechst.

BNP, Frankreich. Die Banque Nationale de Paris zählt seit dem Zusammenschluss mit dem einstigen Wettbewerber Paribas zu den größten europäischen Banken.

Buhrmann, Niederlande. Der Handels- und Dienstleistungskonzern beschäftigt 30 000 Mitarbeiter in 28 Ländern. Der Büroartikel-Hersteller übernahm im laufenden Jahr seinen amerikanischen Konkurrenten Corporate Express.

Pinault-Printemps-Redoute, Frankreich. Die Handelsgruppe hat zuletzt durch ihre Aktivitäten im Luxussegment für Aufmerksamkeit gesorgt. So gehört unter anderem Gucci zu Pinault. Weitere Geschäfte sind die früher auch in Berlin vertretene Fnac (Bücher, CDs) und die Kaufhauskette Printemps.

Unicredito Italiano, Italien. Unicredito ist der zweitgrößte Finanzkonzern seines Landes. Er entstand im vergangenen Jahr aus dem Zusammenschluss von fünf norditalienischen Banken unter dem Dach des früheren Credito Italiano.

Fünf Aktien gehören seit Montag nicht mehr zum Euro Stoxx 50: die italienische Bank Credito Italiana, aus dem Unicredito Italiano hervorging; der französische Ölkonzern Elf Aquitaine; der holländische Telefon-Dienstleister Kon PTT; die französische Bank Paribas, die in der BNP aufging; sowie Hoechst-Fusionspartner Rhône-Poulenc, der zur neuen Aventis verschmolz.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben