Wirtschaft : Babcock verkauft US-Geschäft 2000 Beschäftigte übernommen

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Oberhausen (dpa). Der Oberhausener Maschinenbauer Babcock Borsig hat sein USGeschäft mit 2000 Beschäftigten verkauft und damit einen großen Schritt zur Neuordnung des Konzerns geschafft. Die nicht zum Kerngeschäft der Babcock-Auffanggesellschaft Power-Systems gehörende BBCC Holding, eine Servicegesellschaft für US- Kraftwerksbetreiber, hatte im abgelaufenen Geschäftsjahr 700 Millionen Dollar umgesetzt.

Wichtiger Bestandteil des Vertrages sei ein Forderungsverzicht gegenüber der insolventen Babcock Borsig AG, sagte am Montag Babcock- Sprecher Thomas Schulz. Die Hudson Investment Group (New York) als Käufer habe sich darüber hinaus verpflichtet, dass die BBCC-Töchter alle Verbindlichkeiten gegenüber Babcock-Gesellschaften erfüllen. Die Beschäftigten sollen übernommen werden. „Der Verzicht auf Forderungen gegenüber der Babcock Borsig AG kommt den Gläubigern zu Gute, die eine weitere Erhöhung ihrer Quote erwarten können“, sagte Insolvenzverwalter Helmut Schmitz. Über den Preis wurde Stillschweigen vereinbart.

Medien hatten im Jahresverlauf einen möglichen Preis in dreistelliger Millionenhöhe genannt. „Angesichts des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds und der besonderen Lage des Kraftwerksbereichs in den USA haben wir ein Verhandlungsergebnis im Interesse der Gläubiger erzielt“, sagte der Vorstandschef der AG, Horst Piepenburg.

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