Wirtschaft : Bäckerkonzern Kamps schluckt Toasthersteller Zimmermann

Adidas-Salomon AG, Herzogenaurach. Der Sportartikelhersteller wird keine neue Freizeitmode einführen. Die bestehenden Marken böten ausreichendes Wachstumspotenzial. Dies hätten Marktuntersuchungen ergeben.

Aerospatiale Matra SA, Paris. Der französische Luft- und Raumfahrtkonzern hat vor allem dank Airbus-Bestellungen 1999 Aufträge für umgerechnet 15 Milliarden Euro erhalten. Die Produktion ist mit Aufträgen für rund 37 Milliarden Euro für drei Jahre ausgelastet.

Berlin Cosmetics GmbH, Berlin. Das Unternehmen will im laufenden Geschäftsjahr ein ausgeglichenes Ergebnis im operativen Bereich erzielen. Wegen hoher Investitionen vor allem im Marketingbereich wird aber noch mit einem negativen Gesamtergebnis gerechnet. In spätestens drei Jahren soll der Umsatz von 23,4 Millionen Mark im vergangenen Jahr verdoppelt werden.

Halloren-Schokoladenfabrik GmbH, Halle. Die Schokoladenfabrik erzielte 1999 einen Umsatz von 32,8 Millionen Mark und lag damit um 1,3 Millionen Mark unter dem selbstgesteckten Ziel. In die Fernsehwerbung wurden zwei Millionen Mark investiert.

Kamps AG, Düsseldorf. Der Bäckerkonzern hat bislang unbemerkt auch den größten europäischen Toasthersteller Zimmermann geschluckt. Die SB-Backwaren-Gruppe Wendeln stockte Ende 1999 - kurz bevor ihre Übernahme durch die Kamps AG wirtschaftlich wirksam wurde - den Anteil an der Hubert Zimmermann GmbH & Co.KG, Erkrath, von 50 auf 95 Prozent auf. Kamps wartet aber noch auf grünes Licht durch das Kartellamt. Zimmermann erzielte mit knapp 500 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 160 Millionen Mark. Der Jahresüberschuss belief sich auf mehr als 16 Millionen Mark.

Metro AG, Düsseldorf. Der Handelskonzern hat einen Bericht, demzufolge Teile an Wal-Mart verkauft werden sollen, als "völligen Unsinn" zurückgewiesen.

Moët Hennessy Louis Vuitton (LVMH) SA, Paris. Der französische Luxusgüter-Konzern hat 1999 verglichen mit dem Vorjahr einen Umsatzsprung um 23 Prozent auf umgerechnet 8,5 Milliarden Euro erzielt. Der Nettogewinn stieg um mehr als 20 Prozent. 1998 lag er bei 4,87 Milliarden Franc (rund 1,6 Milliarden Mark).

Stella AG, Stuttgart. Der Stuttgarter Immobilienunternehmer Werner Fink will die Höhe der Miete für die Räume der Stella Musicals im Stuttgarter SI-Zentrum und in der Hamburger Neuen Flora künftig von der Auslastung der Musicals abhängig machen. Gegenwärtig beträgt die Miete in Stuttgart für Stella rund 24 Millionen Mark und in Hamburg rund 14 Millionen Mark. Laut Fink, der zu den Anteilseignern von Stella gehört, gibt es bereits zwei Interessenten an der Stella AG.

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