Wirtschaft : Banken fordern Fortsetzung der Zahlungen

Die privaten Banken in den neuen Ländern unterstützen die Forderung der ostdeutschen Ministerpräsidenten nach einer Fortsetzung der Ostförderung. "Die bisherige Ostförderung war insgesamt ein Erfolg", sagte der Vorsitzende des Ostdeutschen Bankenverbandes, Edgar Most. Wenn die ostdeutschen Länderchefs jetzt weitere 300 bis 500 Milliarden Mark für die nächsten 20 bis 25 Jahre einforderten, sei dies kein Ausdruck von Subventionsmentalität. Es existierten nach wie vor teilungsbedingte Nachteile. Verbesserungen der regionalen Infrastruktur, Innnovationen und Erfolg versprechende Investitionen müssten weiter mit öffentlichen Mitteln gefördert werden. "Man darf jetzt nicht auf halben Wege stehen bleiben", sagte Most. Der Osten sei kein Fass ohne Boden. Der Anteil der Transfers am Bruttoinlandsprodukt der neuen Länder habe sich von über 50 Prozent im Jahr 1991 auf heute 24 Prozent halbiert.

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