BANKEN-HISTORIE : Millionen Kunden, Milliardenverluste

Das US-Institut Citigroup konnte sich lange mit dem Titel „größte Bank der Welt“ schmücken. 2007 wurde die chinesische Großbank ICBC gemessen an der Marktkapitalisierung Nummer eins. Die Wurzeln der Citigroup reichen bis zu den Anfängen des 19. Jahrhunderts zurück, als 1812 die City Bank of New York gegründet wurde. Der Konzern in seiner heutigen Form entstand 1998 durch den Zusammenschluss von Citicorp und Travelers Group.

2003/2004 soll der damalige Kanzler Gerhard Schröder der Citigroup die Deutsche Bank zum Verkauf angeboten haben. So schreibt es Ex-Citi-Chef Sandy Weill in seinen Memoiren. Die Citigroup mit Hauptsitz in New York betreut 200 Millionen Kunden in mehr als 100 Ländern. Die Bank mit bisher weltweit rund 352 000 Beschäftigten bekommt die Finanzkrise heftig zu spüren: Vier Quartale hintereinander hat das Institut rote Zahlen geschrieben. Das Minus summiert sich für zwölf Monate auf rund 20 Milliarden Dollar. Tsp

Mehr lesen? Jetzt gratis E-Paper testen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben