Wirtschaft : Banken und Mittelstand: Wer hilft?

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Dreh- und Angelpunkt aller Gespräche mit dem Kreditsachbearbeiter ist und bleibt die Eigenkapitalausstattung. Die Unternehmen müssen ihre Eigenkapitalausstattung verbessern. Einfachste, doch häufig nicht mögliche, Variante wäre der Gang an die Börse.

Prüfenswert sind die "Hilfsprogramme" der beiden staatlichen Förderbanken Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und Deutscher Ausgleichsbank (DtA). Die KfW, die sich auf kleine und mittelständische Unternehmen spezialisiert hat, hat unter dem Titel "Promise" ein Angebot entwickelt. Sie kauft den Banken die Forderungen gegenüber kleinen und mittelständischen Unternmehmen ab, fasst diese zusammen, und bringt sie als verbriefe Schuldscheine an den Kapitalmarkt. Die Eigenkapitalbindung der Banken wird so gesenkt.

Die DtA, die sich überwiegend an Existenzgründer wendet, hat verschiedene Formen der Eigenkapitalhilfe im Programm. Dazu zählen insbesondere das ERP-Eigenkapitalhilfeprogramm und das DtA-Startgeld. Schließlich gibt es ein Bürgschaftsprogramm der DtA.

Ausführliche Informationen finden sich auf den Internetseiten der beiden Institute ( www.kfw.de und www.dta.de ). Zur Abwicklung ihrer Programme bedienen sich beide Banken, die auch über Niederlassungen in Berlin verfügen, der Sparkassen, der Genossenschaftsbanken oder der privaten Banken. Auch dort können entsprechende Anträge gestellt werden.

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