Bankenfusionen : Was sich für die Kunden ändert

Die Commerzbank hat angekündigt, im Januar 100 Prozent der Dresdner Bank zu übernehmen. Im März werden die beiden Banken verschmolzen. Die Marke Dresdner Bank soll jedoch noch mindestens bis Ende 2010 erhalten bleiben. So lange dauert es, bis die Computersysteme der Institute zusammengelegt werden. Erst dann werden wohl auch Filialen geschlossen. Rund 300 der 1500 Geschäftsstellen fallen weg, Kontonummern und Bankleitzahlen bleiben erhalten. Schon 2009 werden die Kunden zudem merken, dass Berater ihnen Produkte des neuen Partners anbieten.

Etwas langsamer geht es bei der zweiten Übernahme zu. Die Deutsche Bank übernimmt zunächst nur knapp 30 Prozent an der Postbank. Deshalb ändert sich auch für die Kunden wenig. Ihnen werden künftig lediglich die Produkte des neuen „Kooperationspartners“ angeboten. Postbankkunden sollen also zum Beispiel Fonds der Deutsche-Bank- Tochter DWS kaufen, bei der Deutschen Bank liegen Bausparverträge der Postbank-Tochter BHW auf dem Tisch. stek

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