BANKGESELLSCHAFT : Vom Skandal zum Erfolg

GRÜNDUNG



Auf Beschluss der großen Koalition in Berlin wird 1994 die landeseigene Bankgesellschaft Berlin gegründet. Unter dem Dach der Holding werden die Landesbank (einschließlich der Sparkasse), die Berliner Bank und die Berliner Hypotheken- und Pfandbriefbank zusammengefasst.

KRISE

Die Bankgesellschaft steigt sogleich groß in das bundesweit boomende Immobiliengeschäft ein. Geschlossene Fonds und gewagte Kreditgeschäfte führen zu Finanzrisiken in Milliardenhöhe, die erst 2001 öffentlich zutage treten. Der Bank droht die Insolvenz, die Koalition aus CDU und SPD zerbricht.

RETTUNG

Mit einer Finanzspritze von 1,7 Milliarden Euro wird die Bank im Juli 2001 vor der Schließung bewahrt. 2002 gewährt der Senat eine Bürgschaft. 2003 misslingt ein Verkaufsversuch. Ab 2004 schreibt die Bank nach harter Sanierung schwarze Zahlen. 2006 wird sie in Landesbank Berlin umbenannt. za

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