Wirtschaft : BASF zahlt Mitarbeitern freiwillige Erfolgsbeteiligung, Moulinex will Arbeitsplätze streichen

Adtranz Holding, Berlin. Die unternehmerische Führung des Werkes in Berlin-Pankow ist mit Wirkung vom 1. März auf die Stadler Pankow GmbH übertragen worden. Im Zuge des Joint Ventures zwischen der Adtranz DaimlerChrysler Rail Systems GmbH und der Stadler Fahrzeuge AG, Bussnang/Schweiz, werden in Pankow vor allem Regionaltriebzüge, Straßenbahnen sowie Spezialversionen von Adtranz- und Stadler-Fahrzeugen produziert.

Airbus Industrie, Toulouse. Das europäische Flugzeug-Konsortium hat 1999 Verluste von 673 Millionen Mark ausgewiesen und damit 68 Prozent mehr als im Vorjahr. Das geht aus der Bilanz des britischen Airbus-Teilhabers BAe-Systems hervor.

BASF AG, Ludwigshafen. Der Chemiekonzern zahlt seinen tariflichen und außertariflichen Mitarbeitern für 1999 eine freiwillige Erfolgsbeteiligung von 80 Prozent eines Bruttogehalts.

Cargolifter AG, Wiesbaden. Der Hersteller riesiger Transportluftschiffe hat schon vor dem geplanten Börsengang gut 13 000 Aktionäre gewonnen. Damit wurden rund 300 Millionen Mark Eigenkapital beschafft.

Kamps AG, Düsseldorf. Der Großbäcker hat mit Wirkung zum 1. März die Marktstände der Firma Vogel in den Niederlanden gekauft. Vogel verkauft seine Backwaren speziell im Raum Rotterdam und erzielte den Angaben zufolge im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 18 Millionen Mark.

Mazda Corp., Tokio. Nach einem dramatischen Gewinneinbruch plant der japanische Autobauer Mazda Zeitungsberichten zufolge den Abbau von rund 4000 Stellen und eine Verringerung seiner Produktionskapazitäten um rund 20 Prozent.

Moulinex SA, Paris. Der französische Haushaltsgerätehersteller will in den nächsten drei Jahren 2100 Arbeitsplätze streichen und den gesamten Betrieb bis 2003 rentabler machen. Geplant ist, die Produktion von Krups-Kaffeemaschinen von Solingen nach Frankreich zu verlagern.

Volvo AS, Stockholm. Die 1999 vereinbarte Übernahme des schwedischen Lkw- und Busherstellers Scania droht offenbar am Widerstand der EU-Kommission zu scheitern. Schwedischen Medienberichten zufolge kann trotz weiter laufender Verhandlungen in Brüssel "nur noch ein Wunder" ("Dagens Nyheter") die innerschwedische Fusion retten. Als aussichtsreichster Anwärter auf die Übernahme von Scania gilt jetzt Volkswagen.

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