Wirtschaft : Bau muss weitere 40 000 Stellen streichen

Das deutsche Baugewerbe rechnet trotz einer erwarteten Wende am Baumarkt auch im laufenden Jahr wieder mit dem Abbau von bis zu 40 000 Arbeitsplätzen. Von dieser Entwicklung seien vor allem die Betriebe in Ostdeutschland betroffen. Sie rechneten mit der Streichung von "20 000 bis 30 000 Stellen" unter den derzeit knapp 345 000 Beschäftigten. "Im Westen ist der Personalabbau dagegen weitgehend abgeschlossen", sagte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Bauhauptgewerbes, Karl Robl, am Donnerstag in Essen. Unter den knapp 790 000 Beschäftigten des westdeutschen Baugewerbes sei allenfalls noch mit dem Verlust von "5000 bis 10 000" Stellen zu rechnen, sagte Robl aus Anlass der bevorstehenden Eröffnung der Baufachmesse "Deubau". Bei der Branchenschau in Essen werden vom 11. bis zum 16. Januar etwa 700 Aussteller Neuigkeiten und Trends rund ums Bauen zeigen.

0 Kommentare

Neuester Kommentar