Wirtschaft : Baugewerbe: Dauerkrise hält an

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Die Bauinvestitionen sind 2000 um 2,5 Prozent gesunken. Die Erwartungen des Baugewerbes auf eine Stabilisierung der Bautätigkeit seien damit nicht in Erfüllung gegangen, sagte der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, Arndt Frauenrath, am Dienstag in Berlin. "Dem Bau geht es schlecht." Auch für das Jahr 2001 sei laut Frauenrath noch keine Trendwende in der Dauerkrise am Bau zu erwarten. Die Bauinvestitionen gingen mit 8,5 Prozent in Ostdeutschland besonders deutlich zurück, im Westen war der Rückgang mit minus 0,5 Prozent demgegenüber vergleichsweise moderat. Das Sorgenkind der Baukonjunktur sei im Westen wie im Osten weiter der Wohnungsbau. In den alten Ländern wurden neun Prozent weniger Wohnungen fertig gestellt als noch 1999 - im Osten sogar 16,1 Prozent. Die Beschäftigungszahlen sanken im Bauhauptgewerbe im Jahr 2000 aufgrund der schlechteren Auftragslage um 5,3 Prozent auf 1,05 Millionen.

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