Wirtschaft : Baumärkte: Nie wieder "Hamwanich" und "Weeßicknich"

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Wollten Sie schon immer mal wissen, wie das eigentlich geht mit dem Fliesenlegen? Wie man Fassaden renoviert? Oder einen Gartenteich anlegt? Dann wählen Sie den Anschluss der Deutschen Heimwerker-Akademie ( www.dha.de ). Es ist, als wäre es dem Gründer, dem Bundesverband der deutschen Heimwerker-, Bau- und Gartenfachmärkte, bewusst gewesen, dass die Kunden sich in den Filialen manchmal fühlen wie ein Rufer in der Wüste. Haaaaallo! Ich brauche Hiiiilfe! Ist da jemand? Denn mit diesem Programm bietet der Verband in Zusammenarbeit mit Industrie und Handel, was in den Märkten manchmal zu kurz kommt: die Beratung nämlich.

In eintägigen oder Wochenend-Kursen können Bastler sich hier neue Fertigkeiten aneignen. Die Kurse finden in ganz Deutschland statt. "Selbst ist die Frau" zum Beispiel - ein Lehrgang, in dem Frauen lernen, mit den unterschiedlichsten Werkzeugen umzugehen - startet das nächste Mal am 23. März in Langenhagen, darauf am 4. Mai in Görlitz. Kostenpunkt 99 Euro. Wer unter Anleitung eine Terrassenbank bauen will, der fahre am 13. und 14. April nach Hattingen-Welper und nehme 320 Euro mit.

Sollte jetzt jemand lästern, dass sich vielleicht erstmal die Mitarbeiter in den Märkten zusätzlich qualifizieren sollten, um ordentlich zu beraten - das tun sie! Dafür ist nämlich die Düsseldorfer Akademie Bauen&Wohnen ( www.akademiebauenundwohnen.de ) da. Dort werden unter der Ägide des Bundesverbandes der Märkte sowie des Zentralverbandes Hartwarenhandel mehrere Lehrgänge angeboten. Immerhin sind - wegen des angestaubten Images des Jobs? - nur 80 Prozent der Planstellen in den Unternehmen besetzt. Mit zusätzlichen Qualifikationen, so wird dem Nachwuchs in Aussicht gestellt, können Verkäufer auch zu Marktleitern aufsteigen. Die Ausbildung zum Handelsfachwirt zum Beispiel dauert eineinhalb Jahre. Je nach Gusto kann sie entweder per Fernstudienmodell über die Akademie Handel in München oder per Schulmodell mit fünf mal zwei Wochen am Bildungszentrum des Einzelhandels in Springe absolviert werden. Im Angebot ist auch der Fachhochschulabschluss zum Diplom-Kaufmann - und, per berufsbegleitendem Studium, sogar der Master of Business Administration. Ein Ziel sind auch zusätzliche Kenntnisse der Sortimente. Heißt: nie wieder Hamwanich und Weeßicknich.

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