Wirtschaft : Bauwirtschaft kommt nicht aus der Krise

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Ein Ende der Krise in der Baubranche ist vorerst nicht in Sicht. Die Aufträge im deutschen Bauhauptgewerbe sanken im vergangenen Jahr preisbereinigt um 5,1 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mit. Besonders schlecht war die Entwicklung im Dezember, als die Aufträge preisbereinigt um 13,4 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres lagen. Die seit Jahren anhaltend schlechte Entwicklung hat auch die Zahl der Bau-Beschäftigten erstmals seit der deutschen Wiedervereinigung unter die Marke von einer Million gedrückt. Nur noch 954 000 Menschen arbeiteten im vergangenen Jahr in dem Sektor, das waren 9,1 Prozent weniger als noch im Jahr 2000. Damit sind seit 1995 rund 450 000 Arbeitsplätze am Bau weggefallen. "Die Baunachfrage nahm im Hochbau um 7,5 Prozent ab, im Tiefbau verringerte sie sich um 1,6 Prozent", erklärte das Statistische Bundesamt zur Begründung. Der Gesamtumsatz der Branche habe sich 2001 auf 92,7 Milliarden Euro belaufen. Das war ein Minus von 7,5 Prozent gegenüber dem Jahr 2000.

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