Wirtschaft : BayernLB optimistisch Bayer-Potenzmittel verschoben

NAME

AUS DEN UNTERNEHMEN

Die Bayerische Landesbank sieht trotz der Belastungen durch die insolvente KirchGruppe und der Pleiten bei Fairchild Dornier und Worldcom keinen Grund, ihre Risikovorsorge aufzustocken. Mit 1,0 bis 1,5 Milliarden Euro werde diese im laufenden Jahr auf einem ähnlichen Niveau wie im vergangenen Jahr mit 1,25 Milliarden Euro liegen, sagte ein Sprecher der Bank. dpa

Gewinneinbruch bei ABB

Der schwedisch-schweizerische Technologiekonzern ABB hat im ersten Halbjahr 2002 einen drastischen Gewinneinbruch erlitten. Der Konzerngewinn fiel um 62 Prozent auf 101 Millionen Dollar (rund 100 Millionen Euro), teilte das Unternehmen mit. Im zweiten Quartal fiel ein Verlust von 13 Millionen Dollar an nach einem Gewinn von 128 Millionen Dollar im Vorjahresquartal. dpa

PSA verdient weniger

Trotz gestiegener Absatzzahlen von Peugeot- und Citroen-Fahrzeugen ist der Nettogewinn der PSA-Gruppe im ersten Halbjahr um 4,1 Prozent auf 985 Millionen Euro gesunken, teilte der Konzern mit. Grund seien vor allem Rationalisierungskosten.AP

Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer hat für das Potenzmittel Vardenafil von der US-Gesundheitsbehörde FDA einen Zwischenbescheid mit Aussicht auf Zulassung bekommen und will das Medikament – wegen zusätzlicher Tests – etwas später als erwartet 2003 auf den US-Markt bringen. Ursprünglich hatte Bayer den US-Start in der zweiten Jahreshälfte 2002 geplant. rtr

Schering legt Patentstreit bei

Der Pharmakonzern Schering hat den Streit mit dem Biotech-Unternehmen Serono um Patentrechte für die Multiple-Sklerose-Medikamente Betaferon (Schering) und Rebif außergerichtlich beigelegt. Serono darf Rebif in die USA einführen, herstellen und vertreiben. Im Gegenzug muss Serono an Schering Lizenzgebühren abführen.dpa

Hochtief streicht Stellen

Der Baukonzern Hochtief wird in seiner Berliner Niederlassung in den kommenden Monaten rund 130 Stellen abbauen, sagte Hochtief-Sprecher Bernd Pütter. Er verwies auf die anhaltende Krise am Bau. Der Konzern hat in Berlin zurzeit noch knapp 500 Beschäftigte. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar