Wirtschaft : Beate Uhse drängt auf US-Markt Gebot für „Penthouse“-Gruppe

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(dpa). Der Erotikkonzern Beate Uhse will weltweiter Marktführer werden. „Von den Zahlen her sind wir es schon, wir wollen auch mit der Marke weltweit Bekanntheit erlangen“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Flensburger Beate Uhse AG, Otto Christian Lindemann. Darum hat er für 62 Millionen USDollar ein Gebot für das insolvente Medienhaus General Media mit seinem Aushängeschild „Penthouse“ abgegeben. Dessen Markenname soll im Fall eines Zuschlags für Beate Uhse das Tor zum US- und asiatischen Markt öffnen.

Die Expansion des Anbieters von Sexartikeln bis Erotikdessous schreitet voran: Im Vorjahr hatte der Gewinn vor Steuern um 12,2 Prozent auf 19,3 Millionen Euro zugelegt, der Umsatz um 7,5 Prozent auf 262,9 Millionen Euro. Von der Konsumkrise spüre Beate Uhse sehr wenig, bekräftigte Lindemann. Im heimischen Markt wird am 31. März in Hamburg der erste auf Frauen als Hauptkundinnen abzielende Laden unter dem Namen „Mae B.“ eröffnet. Drei weitere in Frankfurt, München und Köln sollen in diesem Jahr folgen. Neben dem Zukauf in den USA ist Beate Uhse auch am Kondomhersteller Condomi interessiert.

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