Wirtschaft : Bechstein: Der Klavierhersteller konnte Umsatz steigern

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Der Klavierhersteller Bechstein konnte im Geschäftsjahr 2000 seinen Umsatz um 35 Prozent auf 38,4 Millionen Mark steigern. Der Ertrag des Berliner Traditionsunternehmens kletterte um 150 Prozent auf 2,44 Millionen Mark (1999: 0,96 Millionen). Der Vorstandsvorsitzende der Bechstein AG, Karl Schulze, bezeichnete die Zahlen als "im höchsten Maße beglückend." Alle Planzahlen seien deutlich übertroffen worden. Im Jahr 2000 konnte Bechstein knapp 4000 Instrumente verkaufen, im Vorjahr waren es genau 3329 Flügel und Klaviere. Der Absatzzuwachs wurde laut Schulze vor allem bei den hochpreisigen Flügeln erzielt. Die Aktionäre des Unternehmens können mit einer Dividende von 80 Pfennigen je Aktie rechnen. Noch im Mai soll eine Kapitalerhöhung um drei Millionen Mark durchgeführt werden. Das zusätzliche Kapital soll für eine deutliche Reduzierung der Fremdmittel genutzt werden. Die Aktien der Firma Bechstein befinden sich zu etwa 60 Prozent in Familienbesitz.

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