BEHAVIORAL FINANCE : Pi mal Daumen

An der Börse entscheiden Fakten, Logik, Analysen? Alle Marktteilnehmer handeln rational auf der Grundlage vollständiger Informationen? Weit gefehlt. Schon Börsen-Altmeister André Kostolany wusste, dass das Geschehen an den Märkten weitgehend von Psychologie gesteuert wird. Die Wissenschaft von der „Behavioral Finance“ – der verhaltensorientierten Finanzmarktanalyse – geht davon aus, dass Anleger von Angst, Gier, Lust und Laune getrieben werden. Ob knallharter Profi oder konservativer Gelegenheitskäufer, grundsätzlich werden Investoren demnach nicht ausschließlich von Verstand und Vernunft geleitet, sondern sie machen bei der Geldanlage immer wieder die gleichen Fehler. So folgen sie zum Beispiel Trends und Massenbewegungen, ohne überprüft zu haben, ob diese zur individuellen Risikoeinschätzung passen. Oder sie entscheiden häufig auf der Grundlage von Daumenregeln, nicht aufgrund vernünftiger Analyse. moc

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