Wirtschaft : Bei Insolvenz Abstieg

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Borussia Dortmunds Vorsprung vor einem Abstiegsplatz beträgt zurzeit zwölf Punkte. Das ist zwar komfortabel, aber dennoch droht dem Verein nicht nur die wirtschaftliche Insolvenz, sondern auch der sportliche Abstieg . Bis zum 15. März muss der Klub bei der Deutschen FußballLiga seine Lizenzunterlagen eingereicht haben. Kann er darin nicht seine Zahlungsfähigkeit nachweisen , erhält er keine Lizenz mehr und muss im schlimmsten Fall sogar in die viertklassige Oberliga . Neben dem Stadiongeschäft ist der sportliche Misserfolg die zweite große Ursache für die finanzielle Krise der Dortmunder. Als Dortmund sich 2003 nicht mehr für die Champions League qualifizieren konnte, büßte der Klub dadurch 30 Millionen Euro ein. Die Kosten für die Mannschaft blieben trotzdem auf dem Niveau eines europäischen Spitzenvereins : 60 Millionen Euro. In der vergangenen Saison verringerte Borussia Dortmund diese Kosten auf 46 Millionen Euro, das aktuelle Sanierungsprogramm sieht jetzt nur noch 24 Millionen Euro vor. Trotz der angespannten Lage trennten sich die Dortmunder nur von einem teuren Spieler : Torsten Frings wechselte im vergangenen Sommer zum FC Bayern München. Im Verein blieben dafür die beiden Tschechen Tomas Rosicky und Jan Koller. Es fanden sich keine Interessenten, die für die beiden Spieler eine höhere Summe ausgeben wollten. Wenigstens um den Spielbetrieb bis zum Ende der Saison müssen sich die Dortmunder keine Sorgen machen. Dafür reiche das Geld noch, außerdem gibt es für Notfälle einen Solidaritätsfonds der Deutschen Fußball-Liga . teu

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