Wirtschaft : Beiersdorf schließt mit Rekordumsatz ab

HAMBURG (Tsp/ADN).Der weltweit operierende Chemie-Konzern Beiersdorf hat im abgelaufenen Geschäftsjahr ein kräftiges Umsatzplus erwirtschaftet.Wie der Unternehmens-Vorstand am Donnerstag in Hamburg mitteilte, stieg der Umsatz im Vergleich zu 1997 um 4,1 Prozent auf 6,54 Mrd.DM.Der Jahresüberschuß sei von 140 Mill.DM auf 320 Millionen DM gewachsen.Angesichtes dieses Ergebnisses soll die Dividende von 1 DM auf 1,20 DM pro Aktie erhöht werden.

Deutschland habe in der Beiersdorf-Gruppe sein Wachstum um vier Prozent auf 2,16 Mrd.DM ausgebaut, teilte der Vorstand mit.Damit sei der Anteil am Konzernumsatz nahezu unverändert bei 33 Prozent geblieben.Europa ohne Deutschland habe einen Zuwachs von 10,7 Prozent verzeichnet und sei auf 2,74 Mrd.DM gekommen.Der Anteil am Konzernumsatz sei auf 42 Prozent gestiegen.In Amerika sei der Umsatz um 0,3 Prozent auf 1,09 Mrd.DM gefallen, was einem Konzernanteil von 17 Prozent entspricht.In der Region Afrika/Asien/Australien habe es dagegen einen Einbruch um 14,4 Prozent auf einen Umsatz von 553 Mill.DM gegeben.Der Anteil am Konzernumsatz betrage jetzt acht Prozent.

Die Sparte Cosmed habe den Umsatz um 13,1 Prozent auf 3,87 Mrd.DM ausgebaut, erklärte der Vorstand.In der Sparte Medical habe es einen Rückgang um 2,4 Prozent auf 1,43 Mrd.DM und bei der Sparte Tesa ein Minus um 11,1 Prozent auf 1,23 Mrd.DM beim Umsatz in 1998 gegeben.Die Investitionen im angegebenen Zeitraum hätten bei 271 Mill.DM nach 281 im Vorjahr gelegen.

Die Beiersdorf AG konnte den Angaben zufolge den Umsatz von 2,62 Mrd.DM auf 2,78 Mrd.DM ausbauen.Der Jahresüberschuß sei von 106 Mill.DM auf 119 Mill.DM gewachsen.Die Investitionen hätten 211 Mill.DM nach 181 Mill.DM in 1997 betragen.

Im laufenden Geschäftsjahr rechnet der Chemie-Konzern Beiersdorf nach eigenen Angaben beim Konzernumsatz mit einer ähnlichen Wachstumsrate wie im vergangenen Jahr.Ohne Einrechnung der 1998 realisierten außerordentlichen Ertragskomponenten solle der Konzernjahresüberschuß von Beiersdorf überproportional zur Umsatzentwicklung steigen.Es werde damit gerechnet, daß alle Sparten des Unternehmens deutlich zum Ergebnis beitragen, gab der Konzern bekannt.

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