Wirtschaft : Benzin und Öl treiben die Preise in Berlin

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Berlin Die kräftig gestiegenen Energiepreise haben die Teuerungsrate in Berlin auf den höchsten Stand des Jahres getrieben. Im Oktober lagen die Verbraucherpreise um 2,6 Prozent über dem Vorjahresniveau. Das teilte das Statistische Landesamt am Montag mit. Im Vergleich zu Oktober 2003 verteuerte sich Heizöl in Berlin um 45 Prozent, die Benzinpreise legten um 13,6 Prozent zu. Günstiger waren dagegen unter anderem Nahrungsmittel. Im Vergleich zum September stiegen die Verbraucherpreise im Oktober um 0,2 Prozent. Berlin liegt damit zwar im Bundestrend, allerdings über dem Durchschnitt. Die Inflationsrate für das Bundesgebiet liegt für Oktober bei 2,1 Prozent. Ursache waren auch hier insbesondere teures Benzin und Öl.

Im September hatte der Anstieg der deutschen Verbraucherpreise noch bei 1,8 Prozent gelegen. Im Vergleich zum September kletterten die Verbraucherpreise im Oktober um 0,3 Prozent – im Vormonat waren die Lebenshaltungskosten noch um 0,3 Prozent gegenüber August gesunken. Würden Heizöl und Kraftstoffe aus der Berechnung ausgenommen, lägen die Jahresteuerungsraten um etwa 0,4 und 0,8 Prozentpunkte niedriger, wie die Statistiker weiter mitteilten. Da die Rohölpreise auf dem Weltmarkt zuletzt deutlich gesunken sind, werden die Inflationsraten im November weit geringer ausfallen. Tsp

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