Wirtschaft : Benzinpreis legt seit Jahresbeginn um 23 Pfennig zu

HAMBURG . Der feste Dollar und die Förderdisziplin der Opec belasten gegenwärtig die Benzinrechnung der deutschen Autofahrer. Der durchschnittliche Preis für einen Liter Normalbenzin liegt zur Zeit bei ungefähr 1,69 DM und damit um 23 Pfennig höher als zu Beginn des Jahres, ergab eine Umfrage bei Mineralölgesellschaften in Hamburg. Davon seien sieben Pfennig auf die Anhebung der Mineralölsteuern zum 1. April dieses Jahres zurückzuführen, der Rest auf die Markteinflüsse. Der Preis für Rohöl hat sich seit Jahresbeginn auf knapp 20 Dollar je Barrel für die Nordseesorte Brent ungefähr verdoppelt und der Dollar ist um etwa ein Fünftel teurer geworden. Für die Deutsche Shell wies Sprecher Lars-Olaf Brendel darauf hin, daß allein 1,27 DM für jeden Liter Benzin in Form von Steuern an den Fiskus fließen. Aus dem verbleibenden Rest von zur Zeit 42 Pfennig seien die Kosten für das Öl, Verarbeitung, Vertrieb und der Gewinn für Pächter und Mineralölgesellschaft zu decken.

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