BERLIN, aber oho : Bar fürs Wohnzimmer

Das Start-up Drink-Syndikat liefert jeden Monat ein Set mit Zutaten und Rezepten für Getränke zum Selbermixen.

Sabine Hölper
Firmengründer Erich Pfauth kommt aus einer Weinhändlerfamilie.
Firmengründer Erich Pfauth kommt aus einer Weinhändlerfamilie.Foto: promo

Erik Pfauth hat eine Mission: Er will „die klassische Bar-Kultur in die heimischen Wohnzimmer bringen“. Sein Unternehmen Drink-Syndikat ist nach eigenen Angaben „Deutschlands erstes Premium Cocktail-Abo“: Jeden Monat liefert das Start-up ein neues Set mit Zutaten und Rezepten für Drinks sowie einem Booklet mit Hintergrundinformationen zu den Getränken. Die Box kostet zwischen 35 und 40 Euro.

Der Chef kommt aus einer Weinhändlerfamilie

Pfauth hat früher für Nichtregierungsorganisationen gearbeitet. Aber der 31-Jährige ist in einer Wein- und Spirituosenhändler-Familie aufgewachsen und hatte, wie er sagt, „wohl keine andere Wahl als eine Faszination für außergewöhnliche Destillate und hochklassige Drinks zu entwickeln“. Aus der Begeisterung entstand die Idee zum Unternehmen, das den Kunden ermöglicht, „die Vielfalt und die Raffinesse der Bar-Szene kennenzulernen, ohne dabei halb angebrochene Flaschen anzuhäufen“. Die Zutaten sind laut Pfauth handverlesen und so bemessen, dass sie für genau sechs Drinks reichen. Wer die Mai-Box bestellt, kann etwa Cocktails auf Basis eines hochwertigen Pflaumenbranntweins und eines japanischen Fruchtlikörs mixen. Für den Sommer sind Lieferungen mit Mezcal oder Quitten-Gin geplant.

Drink-Sydikat im Kurzporträt

Chef: Erik Pfauth (31)

Branche: Handel

Mitarbeiter: 3

Gründungsjahr: 2014

Firmensitz: Seestraße 65, Wedding

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