BERLIN, aber oho : Bones for Dogs

Frederike Roser
Chefs: Christoph Saß (33),
Chefs: Christoph Saß (33),

Fast sieht es aus wie bei einem normalen Metzger. Doch es riecht intensiver, es liegt mehr rohes Fleisch in der Theke und statt Aufschnitt gibt es Getrocknetes zum Knabbern: Kalbsnasenknorpel, Hühnerbein, Hirschlunge oder Schweinsohr. „Bones for Dogs“ ist eine Frischfleisch-Theke für Hunde. „Etwas Wild, gemischt mit Pansen und dann noch ein Klacks Gemüse-Mix drauf, das ist eine vollwertige Mahlzeit für den Hund“, erklärt Futterexperte Christoph Saß und füllt einen kleinen Plastikbeutel mit einer Tagesportion. Vor der Theke laufen die Hunde der Kunden aufgeregt hin und her, machen Männchen oder bellen. Beim Fleischeinpacken streckt Saß einem Labrador einen Happen Innereien hin, der sofort schmatzend vertilgt wird. Hier gibt es „Biologisch Artgerechte Rohfütterung“, auch B.A.R.F genannt. „Der Hund stammt vom Wolf ab und kann das Getreide im Fertigfutter gar nicht richtig verarbeiten“, sagt Saß. Rohes Fleisch sei natürlicher und gesünder als ein Napf voll Trockenfutter. 40 bis 50 Euro kostet die B.A.R.F-Ernährung etwa für einen mittelgroßen Schäferhund. Frederike Roser

Berlin hat gut 160 000 kleine Unternehmen. Jeweils eines davon stellen wir montags bis freitags vor.

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