BERLIN, aber oho : Boucherie & Söhne

In der Serie "Berlin, aber oho" stellen wir die Kleinunternehmer der Stadt vor. Heute: Simon und Nina Boucherie, die Möbel der 50er bis 70er Jahre verkaufen.

Ulrich Goll

Simon und Nina Boucherie arbeiten seit zwanzig Jahren beim Film. Sie entwirft Kostüme, er stattet als Filmarchitekt für Produktionen Räume aus. Der Berliner versteht sein Handwerk: „Viele Regisseure baten mich nach Drehschluss, bei ihnen zu Hause weiterzuarbeiten“, sagt er. Durch den Zuspruch motiviert, hat das Ehepaar nun einen Laden in der Friesenstraße eröffnet, um zusätzlich für Firmen und Privatleute originelle Inneneinrichtungen zu entwerfen. Zudem verkaufen sie in ihrem Laden Möbeln, Lampen und Kunst aus den 50er, 60er und 70er Jahren. Das gemeinsame Geschäft ist für das Ehepaar mit zwei jungen Söhnen eine Möglichkeit, sich öfter zu sehen. Die Filmschaffenden waren durch Engagements für verschiedene Produktionen oft getrennt. Das Geschäft heißt zwar Boucherie & Söhne, doch die Kinder arbeiten nicht mit: „Den Firmennamen wählten wir, weil wir altbackene Namen lieben“, sagt Nina Boucherie.

Nina (37) und Simon (39) Boucherie
Nina (37) und Simon (39) BoucherieFoto: Ulrich Goll

Chefs: Nina (37) und Simon (39) Boucherie
Branche: Dienstleistungen
Mitarbeiter: 3
Gründungsjahr: 2013
Firmensitz: Kreuzberg

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