BERLIN, aber oho : Einzelstück

Lange arbeitete Stephanie Jendis in den Niederlanden, bis sie 2008 in Berlin ihr eigenes Schmuckatelier eröffnete. Dort verarbeitet sie auf Kundenwunsch auch Erinnerungsstücke in Schmuckform.

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Hat Spaß am Schmuck: Stephanie Jendis.
Hat Spaß am Schmuck: Stephanie Jendis.Foto: Jessica Tomala

In ihrem Atelier „Einzelstück“ in Prenzlauer Berg bietet Stephanie Jendis nicht nur selbst gefertigte Schmuckstücke an, sondern vermietet auch Arbeitsplätze an andere Schmuckgestalterinnen. „Momentan sind alle Plätze an drei Designerinnen vergeben, die vor Ort ihren Schmuck herstellen und auch verkaufen“, sagt Jendis. „Viele Leute kommen zu uns, weil sie Erinnerungsstücke in Schmuckform verarbeitet haben möchten.“ Bevor die Göttingerin 2008 ihr Atelier in Berlin eröffnete, lebte sie sieben Jahre lang in den Niederlanden. Dort hat sie ihren Schmuck in Galerien ausgestellt. Dazu gehörte eine Halskette aus Eisen und Birnbaum oder die Brosche „Herbstleuchten“ aus Horn vom Watussi-Rind, Rauchquarz und Silber. Die 44-Jährige arbeitet vor allem mit Edelsteinen und organischem Material. Die Preise für die Stücke aus den Kollektionen der vier Designerinnen beginnen bei 80 Euro. Ausgefallenes wie eine Brosche aus Büffelhorn und Koralle findet man genauso wie zierliche Ketten oder Trauringe. „Uns ist wichtig, dass wir Schmuckstücke schaffen, die kein Prestigeobjekt sind, sondern einen persönlichen Wert haben“, sagt Jendis.

Chefin: Stephanie Jendis (44)

Branche: Handel

Mitarbeiter: 1

Gründungsjahr: 2008

Firmensitz: Hufelandstr. 5, Prenzlauer Berg


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