Berlin, aber oho : Ess brennt

Bei Heike Keeve können Verbraucher ihre eigenen Kerzen herstellen.

Ulrich Goll
Heike Keeve
Heike KeeveFoto: Ulrich Goll

Chef: Heike Keeve (49)
Branche: Handel
Mitarbeiter: 5
Gründungsjahr: 2007
Firmensitz: Kreuzberg

Im Laden von Heike Keeve riecht es nach frischgebackenem Kuchen und Wachs. In der Kreuzberger Kerzenwerkstatt „Ess brennt“ können Kunden ihre eigenen Kerzen herstellen. Die Inhaberin umsorgt sie dabei mit Kaffee und selbstgemachtem Kuchen. „Kerzen machen ist einfach“, sagt Heike Keeve. In zehn Minuten erklärt sie ihren Kunden, wie es geht. Diese können aus flüssigem Wachs in vierzehn Farben wählen, ihre Kerzen mit Perlenketten und Schmucksteinen verzieren. Wer es ausgefallener mag, kann ein Gedicht oder ein Foto per Wachsdruck auf seine Kerze aufbringen. Familien, Schulklassen und Kindertagesstätten zählen zu Keeves Hauptkundschaft. „Jeder kann sich bei mir eine Kerze leisten“, sagt sie. „Mir ist das wichtig.“ Einfache Kerzen zum Selberfärben gibt es ab 1,50 Euro, welche für die Hochzeit oder Kommunion kosten 46 Euro. Wer die Kerzen nicht selber ziehen will, kann fertige im Geschäft kaufen. Keeves hat so manches Kuriosum im Angebot, zum Beispiel Kerzen in Form von Elefanten, Vögeln und Seepferdchen oder kleinen Törtchen.

Berlin hat gut 160 000 kleine Unternehmen. Jeweils eines davon stellen wir montags bis freitags im Tagesspiegel vor.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben