BERLIN, aber oho : Esskultur

Celine Kempen[Lioba Kleeberg]
Birgitt Claus
Birgitt ClausCarla Neuhaus

Gutes Essen und gute Lektüre gehören für Birgitt Claus zusammen. Seit 14 Jahren organisiert sie kulinarische Lesungen. Ihr Motto: „Gegessen wird, was im Buche steht“. Zu vorgetragener Literatur gibt es das passende Menü. So tischte Claus zum 100. Geburtstag von Karl May Indianersalat und Quarkkeulchen auf. Dazu las Rüdiger Schaper aus seinem Buch „Karl May. Untertan, Hochstapler, Übermensch“. „Die Geschichte, die hinter jedem Essen steckt, hat mich schon immer begeistert“, sagt Claus. Ihre Köche kommen aus 20 verschiedenen Kulturen, die Gerichte sind international. In den Museen Dahlem bietet Eßkultur regelmäßig ein orientalisches Frühstück in einem Beduinenzelt an – passend dazu werden Märchen vorgelesen. Daneben macht Claus das Catering für Feste, gibt Kochkurse und betreibt die Kantine des Tagesspiegels.

Celine Kempen, Lioba Kleeberg

Berlin hat gut 160 000 kleine Unternehmen. Jeweils eines davon stellen wir montags bis freitags vor.

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