BERLIN, aber oho : Fairnopoly

Das Berliner Start-up Fairnopoly will eine Alternative zu Amazon und Ebay sein. Doch anders als die Großen konzentriert es sich auf faire und nachhaltige Produkte.

Sabine Hölper
Die drei Gründer von Fairnopoly wollen eine Alternative zu Amazon und Ebay sein.
Die drei Gründer von Fairnopoly wollen eine Alternative zu Amazon und Ebay sein.Foto: promo

Wenn Felix Weth Fairnopoly in einem Atemzug mit Amazon und Ebay nennt, dann nicht, weil es sein Ziel ist, die beiden zu überflügeln. Vielmehr soll der junge Internet-Marktplatz „eine faire Alternative zu Ebay und Amazon sein“. Ebenso wie die Branchengroßen ist auch Fairnopoly eine Plattform, auf der Privatpersonen und Gewerbetreibende Neuware und Gebrauchtes kaufen und verkaufen können. Doch damit enden die Gemeinsamkeiten auch. Fairnopoly will den „verantwortungsvollen Konsum“ ankurbeln – weshalb über die Plattform vor allem faire und nachhaltige Produkte gehandelt werden. Viele der Anbieter sind, wie Fairnopoly selbst, ein Sozialunternehmen. Bei ihnen steht nicht der Gewinn im Vordergrund, sondern das Einhalten von Sozialstandards. Fairnopoly spendet ein Prozent des Umsatzes an eine Organisation wie Transparency International. „Das ist unser Beitrag zur Korruptionsbekämpfung“, sagt Weth.

Chefs: Felix Weth (34), Anna Kress ( 35), Bastian Neumann (Foto rechts, 33)

Branche: Internet/Handel

Mitarbeiter: 15

Gründungsjahr: 2012

Firmensitz: Glogauer Str. 21, Kreuzberg

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